Bayerischer Buchpreis an Franzobel und Andres Reckwitz

Autor Franzobel erhielt den Bayerischen Buchpreis 2017, Foto: Julia Müller
Autor Franzobel (l.) mit dem Vorsitzenden des Börsenvereins Deutscher Buchhandel Michael Then

Werke in den Kategorien Sachbuch und Belletristik ausgezeichnet

(8.11.2017) Der Schrifsteller Franzobel und der Kultursoziologe Andreas Reckwitz sind mit dem Bayerischen Buchpreis ausgezeichnet worden. Die Verleihung fand am Dienstagabend in der Allerheiligen-Hofkirche in der Münchner Residenz statt. Den Ehrenpreis erhielt der Illustrator Tomi Ungerer.

Verleihung fand in der Allerheiligen-Hofkirche statt

Tomi Ungerer erhielt den Ehrenpreis beim Bayerischen Buchpreis 2017, Foto: Julia Müller
Tomi Ungerer erhielt den Ehrenpreis

Für den Bayerischen Buchpreis hat die Jury in den Kategorien Sachbuch und Belletristik je drei Bücher nominiert. Der erste Preis in der Kategorie Sachbuch ging heuer an den Kultursoziologen Andreas Reckwitz. Bei den belletristischen Werken ging der österreichische Autor Franzobel, bürgerlich Franz Stefan Griebl, mit seinem Werk "Das Floß der Medusa" als Sieger hervor. Das Buch hatte es zuvor bereits auf die Shortlist für den Deutschen Buchpreis geschafft. Der Belletristik-Preis wurde in einer Live-Jurysitzung in der Allerheiligen-Hofkirche verliehen.

In dem Roman treibt eine Gruppe Menschen nach einem Schiffbruch wochenlang auf einem Floß vor der Westküste Afrikas. Das Buch behandelt elementare moralische Fragen und das menschliche Zusammenleben in Notsituationen.

Die Preise sind mit jeweils 10 000 Euro dotiert. Preisrichter waren die Autorin Thea Dorn, Svenja Flaßpöhler vom Deutschlandfunk Kultur und Knut Cordsen vom Bayerischen Rundfunk.

Der Ehrenpreis des Ministerpräsidenten ging an den Illustrator und Schriftsteller Tomi Ungerer. Der 85-Jährige schrieb und illustrierte berühmte Kinderbücher wie "Die drei Räuber" oder "Der Mondmann". Außerdem schuf er Bilderbücher für Erwachsene.

(muenchen.de/dpa)

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