Nach Rohrbruch Hunderte Haushalte kurzzeitig ohne Strom

Einsatz der Münchner Feuerwehr nach einem Rohrbruch in der Klenzestraße am 5.1.2018, Foto: Berufsfeuerwehr München

Wassereinbruch sorgte für Trafobrand

(6.1.2018) Am späten Freitagabend ist im Glockenbachviertel ein Trafo in Brand geraten. Nach einem Rohrbruch liefen ein Aufzugsschacht sowie der Vorraum eines Traforaums mit Wasser voll. Die Stadtwerke mussten den Strom abschalten, sodass mehrere Hundert Haushalte für kurze Zeit ohne Strom waren.

Strom musste kurzzeitig abgeschaltet werden

Mitarbeiter der Stadtwerke hatten bereits an einem Rohrbruch vor dem Gebäude in der Klenzestraße im Stadtteil Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt gearbeitet, als Bewohner darauf aufmerksam machten, dass auch im Keller Wasser eingedrungen war. Ein Hilfeleistungslöschfahrzeug der Hauptfeuerwache wurde daher alarmiert. Als die Einsatzkräfte eintrafen, gab es einen lauten Knall und Rauch trat aus einem Lüftungsgitter aus. Daher wurde noch der Rest des Zuges und ein Sonderlöschmittelfahrzeug gerufen. Ein Trupp mit Atemschutz erkundete währenddessen die Kellerräume. Das Treppenhaus war leicht verraucht. Ein Aufzugsschacht und der Vorraum eines Traforaums waren mit Wasser vollgelaufen. Aufgrund der Spannung von 10.000 Volt im Traforaum konnten die überfluteten Räume nicht betreten werden - erst musste der Strom von den Stadtwerken abgeschaltet werden. Daher waren mehrere Hundert Haushalte für kurze Zeit ohne Strom.

Das Treppenhaus wurde mit einem Hochleistungslüfter entraucht. Das Feuer war bereits von selbst erloschen. Das Wasser wurde aus den betroffenen Räumen gepumpt, und nach circa eineinhalb Stunden gab es im Gebäude wieder Strom. Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt. Die Höhe des Sachschadens konnte von Seiten der Feuerwehr nicht beziffert werden.

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