Glänzende Premiere: So schön ist der neue Nockherberg

Der Nockherberg nach Renovierung, Foto: muenchen.de/Benedikt Feiten

Glänzende Premiere: Ein Rundgang durch den neuen Nockherberg

(9.2.2018) Der renovierte Nockherberg ist erst ein paar Tage jung und hat doch schon das Zeug zum Klassiker: Zwischen Tradition und modernem Industrie-Look erkennt der Gast schon den ganz eigenen Stil des Originals. Wir haben Bilder mitgebracht.

Der Stolz der Brauer

Glänzende Premiere: Ein Rundgang durch den neuen Nockherberg, Foto: muenchen.de/Benedikt Feiten


Man erkennt es schon beim Eintreten: Hier dreht sich alles um die Braukunst! Die Bar und die Tische im Erdgeschoss winden sich um zwei imposante Kessel, die alles andere als Dekoration sind: Auch im Keller wurden riesige Tanks und eine Schroterei installiert, die gesamte Kapazität umfasst 540 Hektoliter Bier. Gleich drei Sorten werden hier gebraut - und natürlich auch ausgeschenkt.
 

Braukunst zwischen Trend und Tradition

Glänzende Premiere: Ein Rundgang durch den neuen Nockherberg, Foto: muenchen.de/Benedikt Feiten


Nockherberger, Barnabas und Faustus heißen die Biere, die der Braumeister Uli Schindler hier braut. Eine Reaktion auf den Craft Beer Trend? Natürlich ist das gestiegene Interesse an mutigeren Geschmacksnuancen auch für Paulaner-Chef Andreas Steinfatt ein Grund, markante Sorten direkt am Nockherberg herzustellen - aber immer noch in der Tradition und Erfahrung der Brauerei verankert. Das Helle hat einen feinherben, dezenten Charakter, das dunkle Barnabas ist leicht würzig und der Faustus ist ein Weizenbock mit beeriger Note. Der Fokus liegt immer noch darauf, "ein Bier zu machen, das so schmeckt, dass man ein zweites trinken möchte", so Uli Schindler.

Ob der Vorrat reicht?

Glänzende Premiere: Ein Rundgang durch den neuen Nockherberg, Foto: muenchen.de/Benedikt Feiten


Das Vorhaben ist ehrgeizig: Der Nockherberg will das eigene Bier auch zur Biergarten-Saison ausschenken - und die fällt ja bekanntlich mit dem Public Viewing zur Fußball-Saison zusammen. Zumindest eins der Hausbiere wird laut Braumeister Schindler immer aus dem Zapfhahn kommen - und die Kühlschränke sind eh gut gefüllt.

Salvatorkeller

Glänzende Premiere: Ein Rundgang durch den neuen Nockherberg, Foto: muenchen.de/Benedikt Feiten


Kellerpartys waren früher ja schon die besten - und das wird hier kaum anders laufen. Eine Gruppe von Handwerkern hat es hier schon krachen lassen - und der Salvatorkeller hat die Generalprobe bravourös bestanden. Rustikale Gemütlichkeit und eine eigene Bar - hier kann man richtig feiern.

Kaminzimmer

Glänzende Premiere: Ein Rundgang durch den neuen Nockherberg, Foto: muenchen.de/Benedikt Feiten


Wer es kuscheliger mag: Im Kaminzimmer wird auch eingeheizt. Dunkles Holz, Stahl und Parkett schlagen auch hier einen stilsicheren Weg zwischen Urigkeit und Moderne ein.

Schließfächer für den Maßkrug

Glänzende Premiere: Ein Rundgang durch den neuen Nockherberg, Foto: muenchen.de/Benedikt Feiten


Manch einer kennt es aus dem Hofbräuhaus: besondere Stammgäste, Verdiente, Freunde des Hauses haben Schließfächer, in denen sie ihr Trinkgefäß parken. Auch der Nockherberg betreibt diese Tradition - diese Ehre wird aber nur ganz wenigen zuteil.

Lichtdurchflutet

Glänzende Premiere: Ein Rundgang durch den neuen Nockherberg, Foto: muenchen.de/Benedikt Feiten


Großzügige Fenster machen die Räume hell und freundlich, trotz der Holzelemente, die eine stilistische Verbindung zu den inneren Bereichen schlagen. Hinten im Bild ist übrigens die Baustelle zum ehemaligen Paulaner-Gelände zu sehen - es tut sich einiges auf dem Nockherberg.

Elegante Säle

Glänzende Premiere: Ein Rundgang durch den neuen Nockherberg, Foto: muenchen.de/Benedikt Feiten


Der Nockherberg kann auch gediegen: Hier ein Blick durch den Saal "Bavaria", der aber bei Bedarf auch in zwei kleinere Räume getrennt werden kann - die heißen dann "Ludwig" und "Therese".

Letzte Handgriffe

Glänzende Premiere: Ein Rundgang durch den neuen Nockherberg, Foto: muenchen.de/Benedikt Feiten


Ganz ist der neue Nockherberg dann doch nicht fertig: Zum Beispiel an dieser Bar im ersten Stock wird noch gewerkelt. Dass auch die ziemlich edel daherkommen wird, erkennt man aber jetzt schon! Der große Festsaal erscheint auch im neuen Gewand - kurz vor dem Starkbieranstich wird er endlich zu sehen sein.

Die Macher

Glänzende Premiere: Ein Rundgang durch den neuen Nockherberg, Foto: muenchen.de/Benedikt Feiten


Das sind die stolzen Macher hinter dem neuen Nockherberg: Braumeister Uli Schindler, die neuen Wirte Florian Lechner und Christian Schottenhamel und Paulaner-Chef Andreas Steinfatt (v.l.n.r.).

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