Fachanwälte für Familienrecht Scheidung, Unterhalt, Sorge, Zugewinn

Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht

anwaltskontor 

"anwaltskontor" knüpft die Verbindung zwischen den alten Werten und Tugenden des engagierten und persönlich ansprechbaren Rechtsanwalts -darunter Verlässlichkeit, Fairness und Unabhängigkeit - zu der modernen Kommunikationswelt einer Anwaltskanzlei in unserer heutigen Zeit. Das anwaltskontor wurde 1977 gegründet. Wir sind jung geblieben und aufgrund der langjährigen Erfahrung heute in der Lage, Ihnen ein breit gefächertes Leistungsspektrum anzubieten, sowohl zur Vertretung vor den Gerichten, als auch für Beratungen, außergerichtliche Verhandlungen und Wirtschaftsmediation. Unsere Verbindungen mit dem Ausland sind traditionell stark und wir verfügen über die Erfahrung, die Sie für sich ausnutzen sollten.

ONLINE RECHTSBERATUNG MÜNCHEN...bitte hier klicken!

Rechtsanwalt Alexander Erb, LL.M. (Sydney)

Studium und Referendariat in München, Master of Laws (LL.M.) an der UTS Sydney in 2005, Auslandstätigkeiten in Großkanz-leien in Kapstadt/Südafrika, Sydney und Melbourne/Australien.

Zulassung zur Anwaltschaft in Deutschland in 2006, Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht. Weitere Tätigkeitsschwerpunkte Arbeitsrecht, Verkehrsunfallrecht, Vertragsgestaltung, Unternehmensberatung und allgemeines Zivilrecht. 

e-mail: a.erb@anwaltskontor.com

Rechtsanwältin Sibylle Ćavar

Studium und Referendariat in Regensburg und München, Weiterbildung und Auslandstätigkeiten bei der Bundesstaatsregierung von Morelos/Mexiko, sowie Anwaltskanzleien in Madrid/Spanien und Miami/USA.

Zulassung zur Anwaltschaft 2003, seither spezialisiert auf
Familienrecht. Fachanwältin für Familienrecht seit 2006, Verfahrensbeiständin.
e-mail: s.cavar@anwaltskontor.com

Das Nachrichtenmagazin FOCUS (Spezialheft Okt./Nov. 2014 „Deutschlands Top-Anwälte“) listet Rechtsanwältin Sibylle Ćavar in seinen Empfehlungen zum Fachbereich Familienrecht.

Rechtsanwältin Antoni von Langsdorff

Studium und Referendariat in Regensburg, Montpellier/Frankreich und München, Auslandstätigkeit in Victoria, B.C./Kanada.

Zulassung zur Anwaltschaft 2003, seither spezialisiert auf Familienrecht, Fachanwältin für Familienrecht seit 2006. Weiterer Tätigkeitsschwerpunkt: Erbrecht.
e-mail: a.langsdorff@anwaltskontor.com

Rechtsanwalt Reinald Harnisch,

Studium und Referendariat in Hamburg, Weiterbildung in London/UK.

Zulassung zur Anwaltschaft 1976, Fachanwalt für Familienrecht seit Einführung dieser Spezialisierung 1997, nunmehr nicht haftender Sozius. Aufgrund der langen Berufserfahrung weiterhin im Einzelfall Beratung mit den Schwerpunkten Bankrecht und Familienrecht
e-mail: r.harnisch@anwaltskontor.com

 

SCHWERPUNKTE

FAMILIENRECHT

Laut Statistik wird jede dritte Ehe geschieden. Die Probleme schon ab Beginn einer Trennung sind vielfältig, sie enden meist nicht mit der Scheidung und manche Fragen stellen sich im Laufe der Zeit immer neu. Ohne Anwalt lässt sich so ein Einschnitt ins Leben nicht erfolgreich bewältigen.

Natürlich bieten wir Ihnen auch die online Scheidung an!

 

MIETRECHT

Wegen der Bedeutung von Wohnraum für unsere Gesellschaft wurde das Mietrecht im Laufe der Jahre immer komplizierter, so dass die Beteiligten oft Vor- und Nachteile ihrer Position nicht abschätzen können. Bevor Sie beispielsweise kündigen, sollten Sie sich von einem Anwalt beraten lassen. Im Wohnraum- und Gewerbemietrecht, von der Eingehung bis zur Beendigung eines Vertrages verfolgen wir das berechtigte Anliegen unserer Mandanten.

 

ARBEITSRECHT

Ob Sie nun Arbeitgeber, Arbeitnehmer oder freier Mitarbeiter sind, nicht immer kann eine Auseinandersetzung im Berufsleben vermieden werden. Wie gehen Sie mit einer Kündigung um? Wie ist Ihre Interessenlage? Müssen Sie die Beendigung des Arbeitsverhältnisses hinnehmen, sind Sie Arbeitgeber und müssen selbst die Kündigung oder eine Abmahnung aussprechen? Es ist wichtig, mit einem Anwalt zur richtigen Zeit Strategien absprechen zu können. Unsere langjährige Erfahrung bringt Ihnen unschätzbare Vorteile bei den außergerichtlichen Verhandlungen und, wenn es dazu kommt, vor dem Arbeitsgericht. 

 

ZIVILRECHT ALLGEMEIN

Mittelständische Firmen verfügen in der Regel über keine eigene Rechtsabteilung. Sie müssen aber Forderungen durchsetzen, abwehren oder die Tragweite von Verträgen beurteilen. Sie brauchen einen stets und persönlich ansprechbaren juristischen Berater in allen Fragen eines Geschäftsbetriebes. Die Welt ist näher zusammengerückt. Private- und Handelsbeziehungen enden nicht mehr an den nächsten oder Europas Grenzen. Dies bringt mit sich, dass Sie sich mit anderen Rechtssystemen auseinander setzen und zumeist in einer fremden Sprache verhandeln müssen. Wir engagieren uns in Ihren Rechtsproblemen und vertreten Sie von Anfang an so, dass bei späteren Auseinandersetzungen Ihre Interessen durchgesetzt werden können.Durch unsere Arbeit hat sich als weiterer Schwerpunkt das Bankrecht und Darlehensvertragsrecht ergeben. Wir vertreten Banken ebenso, wie Verbraucher - im Dienst der gerechten Sache.  

  

VERKEHRSRECHT

Der Straßenverkehr wächst stetig. Für jeden steigt dadurch das Risiko, in einen Unfall verwickelt zu werden oder unbeabsichtigt einen Verkehrsverstoß zu begehen.Sich von Anfang an durch einen Anwalt vertreten zu lassen, kann Ihnen Geld und Ärger sparen. Wir wahren die Interessen der Mandanten auch in komplizierten Sachlagen, sorgen für eine schnelle Abwicklung und beantworten kompetent die unweigerlich auftretenden Fragen. 

 

Ein Rückblick auf die letzten Monate - 

Kündigung leistungsschwacher Arbeitnehmer

 

Die verhaltensbedingte Kündigung gegenüber einem leistungsschwachen Arbeitnehmer kann gerechtfertigt sein, wenn der Arbeitnehmer seine arbeitsvertraglichen Pflichten dadurch vorwerfbar verletzt, dass er fehlerhaft arbeitet. Ein Arbeitnehmer genügt, mangels anderer Vereinbarung, seiner Vertragspflicht, wenn er unter angemessener Ausschöpfung seiner persönlichen Leistungsfähigkeit arbeitet. Er verstößt gegen seine Arbeitspflicht nicht allein damit, dass er die durchschnittliche Fehlerhäufigkeit aller anderen Arbeitnehmer überschreitet. Nur die längerfristige Überschreitung der durchschnittlichen Fehlerquote kann je nach Fehlerzahl, Art, Schwere und Folgen der fehlerhaften Arbeitsleistung ein Anhaltspunkt dafür sein, dass der Arbeitnehmer seine vertraglichen Pflichten vorwerfbar verletzt. (BAG, Az.: 2 AZR 536/06)

 

BAG - Recht auf Teilzeit und tarifliche Härtefallregelung

Arbeitnehmer haben nach § 8 TzBfG Anspruch auf Verringerung ihrer Arbeitszeit. Der Arbeitgeber kann den Teilzeitwunsch ablehnen, wenn betriebliche Gründe entgegenstehen. Das ist der Fall, wenn die gewünschte Verringerung zu erheblichen Störungen tariflicher Arbeitszeitmodelle führt.  

 

Angehörigenbürgschaft

Nach ständiger Rechtsprechung des BGH gelten die Grundsätze zur Wirksamkeit ruinöser Bürgschaften naher Angehöriger nicht für Gesellschafterbürgen. Das gilt nach OLG Koblenz (Entsch.v.14.02.07, 1 U 295/06) selbst dann, wenn zwischen der Darlehensnehmerin-GmbH und dem Bürgen eine weitere GmbH als alleinige Anteilseignerin der Darlehensnehmerin zwischengeschaltet ist und in dieser eine persönliche Gesellschafterstellung des Bürgen besteht (so auch OLG Celle v.01.03.07.

 

"Tilgungsfreies" Darlehen

OLG Koblenz, Urteil v. 07.12.06, 5 U 735/06: Darlehensnehmer tilgen gelegentlich einen Kredit mit einer Kapitallebensversicherung. Ist die Ablaufleistung der Lebensversicherung allerdings niedriger als erwartet, kann in der Regel nicht von einer Leistung an Erfüllungs statt ausgegangen werden und die Bank kann vom Darlehensnehmer Zahlung der Differenz verlangen (so auch LG MUC I, Urt.v.28.04.06, 3HK O 708/06 [uZ31/06]). Sie muss allerdings in Betracht ziehen, einen geschäftsunerfahrenen Kunden vorvertraglich auf das Risiko der Unterdeckung hinzuweisen.

 

Geschlossene Immobilienfonds

Es ist ruhig geworden um die Anpreisungen so mancher "Verbraucher"anwälte, seit der BGH mit seinem Urteil v.17.10.06 -XI ZR 19/05- einen Schlussstrich unter die Rechtsprechung zu den Immobilienfonds-GbR setzte, der Geschäftsführer einer GbR konnte - seiner Aufgabe gemäß - nicht gegen das RBerG verstoßen, wenn er für die Gesellschafter auch vollstreckbare Schuldversprechen abgab, zu denen diese ohnehin verpflichtet waren.

 

Schadensersatz wegen Nichterfüllung

Liegen die Kosten, die erforderlich sind, um die Kaufsache in einen mangelfreien Zustand zu versetzen, erheblich über deren mangelbedingten Minderwert, kann der Käufer als Nichterfüllungsschaden grundsätzlich nur die Differenz zum Minderwert ersetzt verlangen, § 463 aF BGB, BGH NJW 08,436

 

Überrumpelung mit einem Werbevertrag

Immer wieder berichten uns Firmen, dass Ihnen ein Eintrag in ein ominöses Werbeverzeichnis oder eine unerwünschte Anzeigenschaltung untergeschoben wurde. Wir haben für unsere Mandanten die Zahlung meist mit Erfolg ablehnen können, ein gutes Argument liefert auch ein Urteil des AG Calw, NJW-RR 07, 1544, mangels der (immer) fehlenden Angaben zum "wo, wann, wem und wie oft"

 

Schriftform wahren!

Wir hatten an anderer Stelle darauf hingewiesen, dass ein Fax bei einem längerfristigen Mietvertrag nicht die notwendige Form erfüllt. Ungewöhnlich und interessant ist der Sachverhalt, den der BGH am 19.09.07 entschied: die Parteien hatten die Mietzahlungen mündlich von quartalsweise auf monatlich umgestellt - mit der Folge dass die vertraglich vereinbarte Dauer nicht mehr galt und der Mieter mit gesetzlicher Frist kündigen durfte, XII ZR 198/05

 

Zwischenablesung bei Auszug

Relativ häufig verlangen Vermieter von einem Mieter, der vor Ablauf der Abrechnungsperiode auszieht, für die Zwischenabrechnung verbrauchsabhängiger Betriebskosten eine "Nutzerwechselgebühr". Obwohl diese ihnen meist selbst von dem Abrechnungsunternehmen in Rechnung gestellt wird, ist dies nicht rechtens. Dies stellt der BGH, Az.: VIII ZR 19/07, Meldung vom 20.11.2007, klar, es handele sich um Verwaltungskosten.

 

Mieterhöhung,

weil keine Weisseln geschuldet wird Haben die Mietvertragsparteien vereinbart, dass der Mieter die Schönheitsreparaturen macht und erweist sich diese Klausel später als unwirksam, kann der Vermieter im Rahmen eines Mieterhöhungsverlangens einen entsprechenden Zuschlag zur Miete verlangen. Denn die Verpflichtung zur Durchführung von Schönheitsreparaturen hat Entgeltcharakter und wird regelmäßig bei der Bemessung der Miethöhe einkalkuliert, OLG Karlsruhe 18.4.2007, 7 U 186/06

 

Restwert aus Internetbörsen

Standardmäßig halten die Versicherer der Abrechnung eines Totalschadens entgegen, das durch den Unfall irreparabel geschädigte Fahrzeug hätte bei einem Anbieter im internet noch so und so viel erlösen können. Dies ist im Einzelfall oft streitig, benutzt aber der Geschädigte das Auto nach einer Teilreparatur weiter, ist zwar nach Totalschaden abzurechnen, als Restwert ist jedoch der Preis abzuziehen, der am regionalen Markt hätte erzielt werden können, BGH MDR 07, 1368Schadensminderungspflicht Unfallgeschädigte Autofahrer dürfen sich zur Ermittlung und Abrechnung eines Fahrzeugschadens nur dann eines Gutachters bedienen, wenn der Schaden erkennbar oberhalb der Bagatellschadensgrenze von 700 Euro liegt, LG Coburg, 33 S 36/07

 

Anhörungsbogen

Die Bußgeldbehörde genügt dem Erfordernis eines angemessenen Ermittlungsaufwandes nur dann, wenn sie den KFZ-Halter binnen 2, maximal 3 Wochen von dem mit seinem Fahrzeug begangenen Verkehrsverstoß in Kenntnis setzt, AG Homburg, Beschl.v.11.01.06 AZ:5 OWi 1/06.

 

Alkohol verhindert Versicherungsschutz

Sie dürfen sich betrinken, wie Sie wollen und zu Fuss nach Hause gehen, aber hinterher -sollte etwas passieren- nicht glauben, eine private Unfallversicherung müsse leisten. Bei Fußgängern, für die kein Grenzwert gilt, greift eine entsprechende Ursachenvermutung für den Unfall ab etwa 2,0 ‰ ein, im Einzelfall aber sogar darunter. Solche Fälle sind vertraglich von der Regulierung ausgeschlossen, das OLG Köln Az: 5 W 117/06 bestätigte dies.

 

Fachanwälte für Familienrecht und Miet- und Wohnungseigentumsrecht

anwaltskontor, engagiert und kompetent.

ANWALT IN MÜNCHEN, Am Pasinger Marienplatz: Bodenseestr. 4, 81241 München Tel.: (0 89) 76 03 095

mehr Infos zu Cavar, Erb, von Langsdorff