Willkommen in der Galerie Wehlau

die im Galerienviertel und in unmittelbarer Nähe zum Museum Brandhorst liegt.

Diese Ausstellung  „silent spaces“  von Eberhard Ross ist richtungsweisend für das Programm der Galerie, das  künstlerische Positionen aus der Malerei, Fotografie, Skulptur und Zeichnung der Gegenwartskunst zeigt, die genreübergreifend sind und beispielsweise Malerei und Musik verbinden. Es werden jährlich 4 Wechselausstellungen gezeigt, begleitet von einem Rahmenprogramm.  Die kommende Ausstellung  „LIAISON“ von Carmen Hillers zeigt abstrakte, kleine bis mittelformatige Arbeiten zu den Themen Verdichtung und Verbindung. Die Künstlerin lässt sich von Musikstücken wie Schubert’s Liedern inspirieren. Zur Ausstellung erscheint ein Künstlerbuch.

Im ständigen Programm der Galerie sind Künstlerbücher, aktuell von Ines von Ketelhodt und Carmen Hillers.

Aktuell

Aktuell

Pattern of Time

Corinna Altenhof . Stephan Wurmer

Arbeiten mit Wachs und Pigment . Arbeiten in Holz

 

In der Ausstellung PATTERN OF TIME begegnen sich die Arbeiten von Corinna Alten­hof und Stephan Wurmer. Die Hamburger Künstlerin Corinna Altenhof zeigt aktuelle Arbeiten mit Wachs und Pigment auf Papier und Leinwand. Stephan Wurmer zeigt Skulptu­ren und Wandobjekte in Zeder, Pappel und Kiefer.

 

            Corinna Altenhof arbeitet in Schichten mit Pigmenten und Wachs, auch der Bildraum ist oftmals in waagerechte Schichten unterteilt. Viel verraten möchte sie nicht über ihr Verfahren, und auch das Ergebnis hat etwas Geheimnisvolles. Die Verarbeitung des flüssigen Wachs mit Pigmenten ermöglichen es Corinna Altenhof mittels Unschärfen, Verdichtungen und Strukturen, Stimmungen und Erinnerungen auszudrücken. Wenn es nicht rein abstrakte Arbeiten sind, dann sind es Erinnerungen an isolierte Gegenstände wie Äste, Hölzer, Kleidungsstücke oder Landschaften, die in ihrer Bildwirkung faszinie­ren und den Betrachter eintauchen lassen. Diese zarten Bildwelten werden durch das erstarrte Wachs geschützt, es umschließt sie wärmend und gibt ihnen eine transpa­rente Oberfläche. Schon für Beuys standen Fett und Wachs für soziale Wärme, dem Zusammenleben der Bienen entsprechend. Sie haben einen leitenden Charakter, kön­nen Zeit und Langsamkeit speichern. So wie der Entstehungsprozeß dieser Arbeiten ent­schleunigend ist, ist es auch Ihre Rezeption.

 













Stephan Wurmer ist für seine Kugelformen, seine Kuben und Zylinder so wie für seine Wandob­jekte bekannt. Für ihn als Bildhauer sind sowohl strenge geometrische Ordnungsprinzi­pien als auch offene Formen typisch. Besonders bei den Skulpturen behandelt er den Außen- und den Innenraum gleichberechtigt. Er interessiert sich für formale Inhalte wie Raumachsen und Strukturen und den Skulpturen innewohnenden Perspektiven, die er mit lichtgebenden konstruktiven Winkeln durchbricht. Dieses Durchdringen des Innenrau­mes macht die Jahresringe des Baumes sichtbar, die wir als Schichten der Zeit lesen können. Wurmer öffnet die dem Holz innewohnende Struktur und macht sein Innenle­ben sichtbar. Und auch das Verhältnis der Aussparungen zu dem stehenbleibenden Zwi­schenräumen, das Verhältnis von Positiv- zu Negativräumen bleibt immer ein ausgewoge­nes. Zeit und Raum, Ordnung und Chaos sind wiederkeh­rende Themen in seinem Werk.

 

PATTERN OF TIME ist eine Begegnung zweier Positionen. Strukturen der Zeit lassen sich in beiden Werken finden: bei Corinna Altenhof können es die übereinanderliegen­den Schichten als auch die Aufschichtung des Bildraumes sein; bei Stephan Wurmer die durch die geometrischen Formen aus mehreren Perspektiven sichtbar werdenden Jahresringe und Negativräume. Beide Positionen verstehen Zeit in ihrer Langsamkeit und Entschleunigung. Die Künstler zeigen neueste Werke.

 

Die Ausstellung PATTERN OF TIME wird zur Open Art am Freitag, den 8.September 2017 um 18 Uhr eröffnet und ist am Sams­tag, den 9. und Sonntag, den 10. September von 12 bis 18 Uhr sowie zu den üblichen Öffnungszeiten ( Dienstag bis Freitag 13 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung) zu besichtigen. Die Ausstellung läuft bis zum 4. 11. 2017.Eine Vorbesichtigung der Ausstel­lung ist nach Absprache am Donnerstag, den 7. September ab 15 Uhr möglich.

 








Eberhard Ross »silent spaces«
Eröffnung: 26.1., 19 Uhr, 27.1.-5.5.17

»silent spaces« lautet der Titel der Ausstellung, mit der Fenna Wehlau ihre neue Galerie in der Amalienstraße eröffnet hat. Gezeigt wird ein Überblick über die Arbeit des Mülheimer/Frankfurter Malers Eberhard Ross. Neben der aktuellen Werkreihe der »fermata«, deren Titel aus der Kompositionslehre (»Haltezeichen«) stammt, werden Ausschnitte aus den »speichern« und den »natures« gezeigt. Insbesondere die »starling flights« der »nature series«, die Vogelschwärme, zeigen die intensive Auseinandersetzung des Malers mit natürlichen Mustern und Rhythmen. In langen Arbeitsprozessen entstehen abstrakte Arbeiten, deren farbige Bildklänge ihren Ursprung in der Musik haben, und deren Oberflächen den Rhythmen der Natur entlehnt sind. Ross wird von internationalen Galerien in Europa, Kanada und Asien vertreten.

»flight« 00816, 80 x 120 cm, »fermata« 05716, 110 x 100 cm, Öl auf Aludibond, 2016 Öl auf Leinwand, 2016

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