Therapie Verhaltensstörungen München

Präzise, medizinische Behandlung in Kombination mit Neuromodulation

Die Psychiatrie befindet sich derzeit im Wandel. Die aktuelle psychologische Behandlungspraxis bewegt sich immer weiter weg vom Einsatz von Psychostimulanzien und Antidepressiva und hin zu nicht-invasiven Methoden, die besser auf die individuellen Bedürfnisse der Patienten abgestimmt sind. Gleichzeitig konzentrieren sich Pharma-Unternehmen immer weniger auf die Entwicklung von Medikamenten im Bereich der Neurowissenschaften.

Die Art und Weise, wie wir psychische Krankheiten behandeln, die mehr als 386 Millionen Menschen weltweit betreffen - sollte nicht auf einer „eine-für-alle“- oder „Versuch-und-Irrtum“-Methode basieren.

Ein personalisierter Ansatz in der Psychiatrie ist für das beste Ergebnis beim Patienten von entscheidender Bedeutung.

Die personalisierte Medizin hat es zum Ziel, die optimale Behandlung für die jeweilige Person zu finden, indem bestimmte Biomarker in einer umfassenden Analyse gemessen werden.

Zwangsstörungen

Die Zwangsstörung (engl. obsessive-compulsive disorder, kurz OCD) ist eine psychische Störung, die zu den Angststörungen gezählt wird. Charakteristisch für Zwangsstörungen sind Zwangsgedanken (engl. obsessions) und Zwangshandlungen (engl. compulsions). Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft die Zwangsstörung als eine der zehn schwerwiegendsten Erkrankungen in Bezug auf Ihren Einfluss auf Erwerbstätigkeit und Lebensqualität ein.

Integrierte rTMS-Therapie bei Zwangsstörungen

Zwangsstörungen können auch ohne Medikamente mit einer Kombination aus Psychotherapie und Magnetstimulation (rTMS) des Gehirns behandelt werden.

Die rTMS ist eine Behandlungsmethode mit nachgewiesener Wirksamkeit und fast ohne Nebenwirkungen. Sie ist vor allem für sogenannte behandlungsresistente Zwangsstörungen geeignet.

In der Kombination mit personalisierter Psychotherapie führt die neuroCare rTMS-Therapie bei 55 % der behandelten Patienten zu klinisch bedeutsamen Verbesserungen*.

 

Was ist rTMS?

rTMS steht für repetitive transkranielle Magnetstimulation.

Mit Hilfe eines pulsierenden Magnetfeldes werden spezifische Bereiche des Gehirns von außen stimuliert. Dadurch wird die Kommunikation zwischen verschiedenen Gehirnstrukturen, die bei Zwangsstörungen beteiligt sind, verbessert.

Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) bei Erwachsenen und Kindern

 

Die kognitive Verhaltenstherapie ist eine wissenschaftlich erwiesene und gut erforschte Behandlungsmethode für eine Vielzahl psychischer Probleme.

 

Wir wenden die kognitive Verhaltenstherapie (KVT) bei Erwachsenen mit den folgenden Krankheitsbildern an:

Depressionen

• Angst- und Zwangsstörungen

• Überlastung oder Burnout

• Probleme der Impulssteuerung und

• Durchsetzungsprobleme

 

Außerdem bieten wir die Therapie für Patienten an, die stressbedingt aus der Balance geraten sind und ihre Probleme zeitweilig nicht aus eigener Kraft lösen können. 

Wir behandeln Kinder mit sozio-emotionalen Problemen und/oder Verhaltensstörungen. Hierbei bieten wir bei Bedarf ein unterstützendes Elterntraining an.

Im Mittelpunkt dieser Methode steht das „Kognitive Modell“. Dieses besagt, dass unsere Wahrnehmung von Ereignissen unsere Gefühle und unser Verhalten beeinflusst. Nicht die Situation oder das Ereignis selbst bestimmen, was wir fühlen, sondern wie wir die Situation oder das Ereignis interpretieren. Mit dieser Methode versuchen wir, bestimmte Gedanken oder Gefühle auf Angemessenheit zu überprüfen. Mehr erfahren...

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