Traditionsbäckerei Rischart zieht an die Theresienhöhe

Visualisierung: Neue Rischart Zentrale Theresienhöhe, Foto: Kiessler Architekten
Foto: Kiessler Architekten

(8.6.2018) Modern, gläsern und mit großen Kapazitäten – die Traditionsbäckerei Rischart verlagert ihre Backstube aus dem Glockenbachviertel an die Schwanthalerhöhe. Von der neuen Unternehmerzentrale hat man nicht nur einen schönen Blick über München, sondern darf auch Bäckern über die Schulter schauen. Was geplant ist…

Profis beim Backen zusehen und die Dachterrasse besuchen

Visualisierung: Neue Rischart Zentrale Theresienhöhe, Foto: Kiessler Architekten
Foto: Kiessler Architekten

Den Profis beim Backen zusehen – in der neuen Zentrale von Rischart an der Hans-Fischer-Straße wird das möglich sein. Denn im Besucherzentrum mit einsehbarer Backstube sollen auch Führungen, ein Gastronomiebetrieb und weitere Attraktionen angeboten werden.

Architektonisch wird ein Bezug zur Backwerkstradition sowie anderen Gebäuden im Viertel hergestellt. Die Pläne des Münchner Architekturbüros kiessler architekten gmbh sehen eine Fassadengliederung in drei Geschosse vor. Kräftige Stützen und starke horizontale Bänder, deren Felder weitgehend mit Glas gefüllt sind, erlauben Ein- und Ausblick.

Eine Dachterrasse soll Gästen und Besuchern einen außergewöhnlichen Blick über die Theresienwiese bis in die Münchner Innenstadt bieten.

Einen Bauvorbescheid für das neue Haupthaus gibt es bereits, am Dienstag stellte Architekt Daniel Hock seine Pläne in der Kommission für Stadtgestaltung vor, die das Projekt begrüßte.

Auch Appartements und ein kleines Hotel sind geplant

Visualisierung: Neue Rischart Zentrale Theresienhöhe, Foto: Kiessler Architekten
Foto: Kiessler Architekten

Die neue Lage der Zentrale soll laut Unternehmen Arbeitsplätze sichern und nachhaltiges Wachstum ermöglichen und die täglich mehrmalige, frische Belieferung der Filialen weiterhin garantieren.

Nicht nur Produktion und Verwaltung ziehen auf der Gesamtfläche von rund 5.300 Quadratmetern ein – auch 80 Werkswohnungen für die Lehrlinge und Mitarbeiter werden entstehen. Zudem soll ein sogenanntes „Boarding-house“, ähnlich einem kleinen Hotel, Platz finden. Neben externen Mitarbeitern und Gästen erhalten hier auch Geschäftsreisende eine komfortable Unterkunft.

Der bisherige Standort hat seine Kapazitätsgrenzen erreicht. „Der Umzug auf die Theresienhöhe bietet uns hervorragende Möglichkeiten, die positive Wachstumsentwicklung der vergangenen Jahre fortzusetzen“, so Magnus Müller-Rischart, Inhaber des traditionsreichen Familienunternehmens mit mittlerweile 15 Filialen.

Baubeginn soll bereits im Jahr 2019 sein. Nach der Sommerpause wird voraussichtlich die Genehmigungsplanung für den Entwurf eingereicht.

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