Macron sagt Teilnahme an Münchner Sicherheitskonferenz ab

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron , Foto: Benoit Tessier/Reuters Pool/AP/Archiv
Foto: Benoit Tessier/Reuters Pool/AP/Archiv

Streit um EU-Gasrichtlinie ist wohl nicht der Grund

(8.2.2019) Frankreichs Präsident Emmanuel Macron verzichtet auf die Münchner Sicherheitskonferenz. Die Absage habe aber nichts mit dem Streit um die EU-Gasrichtlinie zu tun, heißt es aus dem Elysee-Palast.

Treffen mit Merkel sollte der Höhepunkt der Konferenz sein

Der französische Präsident Emmanuel Macron hat überraschend seine Teilnahme an der Münchner Sicherheitskonferenz in der kommenden Woche abgesagt. Die Absage sei bereits am vergangenen Freitag in München eingegangen, sagte ein Sprecher der Konferenz am Donnerstag. Aus Kreisen des Präsidialamtes in Paris hieß es, die Entscheidung liege sogar noch länger zurück und habe nichts zu tun mit dem aktuellen Streit über die EU-Gasrichtlinie.

Ein gemeinsamer Auftritt von Macron und Bundeskanzlerin Angela Merkel sollte der Höhepunkt der Sicherheitskonferenz sein. „Wir wollen zeigen, dass die EU nicht dabei ist zu zerbröseln“, hatte Konferenz-Chef Wolfgang Ischinger Ende Januar dazu gesagt.

Die Münchner Konferenz ist das größte Expertentreffen zum Thema Sicherheitspolitik weltweit. Dieses Jahr werden etwa 100 Minister und 40 Staats- und Regierungschefs erwartet.

(dpa/muenchen.de)

Mehr Aktuelles aus München

Top