Hart umkämpfter Sieg für die Red Bulls gegen die Eisbären

EHC Red Bull München gegen Eisbären, Foto: EHC Red Bull München
Foto: EHC Red Bull München

Verlängerungs-Krimi in München

(14.3.2019) Ein hartes Stück Arbeit zum Playoff-Auftakt für den EHC Red Bull München: Der amtierende Meister hat das erste Viertelfinalspiel gegen die Eisbären Berlin mit 3:2 nach Verlängerung gewonnen. Bei einem Spieler können die Münchner sich besonders bedanken.

Die Abwehrreihen stehen zunächst sicher

Beide Teams lieferten sich zunächst ein intensives Duell, in dem die Verteidigungsreihen wenig zuließen. In der siebten Minute hatte John Mitchell mit einem Direktschuss die erste Großchance der Partie, Eisbären-Torhüter Kevin Poulin reagierte aber stark. Auf der Gegenseite verhinderte Münchens Schlussmann Danny aus den Birken mit einer Glanztat gegen Florian Kettemer den Berliner Führungstreffer (12.).

Im Mitteldrittel mussten beide Teams viel investieren, um in gute Abschlusspositionen zu kommen. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase übernahm München die Kontrolle – und hatte ein Chancenplus: Konrad Abeltshauser traf nach 29 Minuten den Pfosten, wenige Sekunden später wurde der Winkel für Justin Shugg nach einem Angriff über mehrere Stationen zu spitz.

Showdown im Schlussdrittel

Im Schlussdrittel gab es Tore. In der 45. Minute fälschte Sean Backman zur Eisbären-Führung ab. 63 Sekunden später stand es 1:1, weil Frank Mauer erfolgreich abstaubte. Auch auf die erneute Führung der Gäste durch Brandan Ranford (48.) reagierten die Red Bulls stark: Nach einem exzellent vorgetragenen Spielzug über Trevor Parkes und Matt Stajan konnte Justin Shugg ins weit offene Tor einschießen (55.). Da beide Torhüter danach glänzten, blieb es beim 2:2 nach 60 Minuten.

In der Verlängerung war die elfte Minute angebrochen, als Justin Shugg die Red Bulls in Überzahl mit seinem zweiten Treffer der Partie zur Führung in der „Best of Seven“-Serie schoss. Für den Matchwinner die Belohnung für den unbedingten Willen des Meisters: „Es hat heute länger gedauert, als wir es uns erhofft haben. Wir sind zweimal zurückgekommen und haben am Ende gewonnen. Es war ein Charaktersieg.“ In der Best-of-Seven-Serie geht es nun am Freitagabend nach Berlin. 

 

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