Neue Details im Fall der vermissten Mutter und Tochter

Polizei-Absperrung
Symbolbild

Fund im Truderinger Forst lässt Schlimmes befürchten

(13.8.2019) Die Polizei hat heute neue Details im Fall der Mutter und Tochter bekannt gegeben, die seit mehreren Wochen vermisst werden. Demnach hat sich der Verdacht gegen den festgenommenen Stiefvater und Ehemann erhärtet, ein Fund im Truderinger Forst lässt das Schlimmste befürchten.

Blutspuren der Opfer entdeckt

Im Truderinger Forst gefundener Schmutzfänger, Foto: Polizei München
Foto: Polizei München

Die Münchner Polizei ermittelt weiter mit Hochdruck im Fall der vermissten Mutter und Tochter, die Mitte Juli verschwunden sind. Auch aus der Bevölkerung sind mittlerweile über 100 Hinweise eingegangen. In diesem Zusammenhang wurde das Suchgebiet auf ein Areal im Truderinger Forst eingegrenzt, rund 650 Beamte waren im Einsatz, unterstützt von Hubschraubern, Tauchern und Diensthundeführern.

Bei der Suchaktion wurden ein Teppich und eine Schmutzfangmatte entdeckt, die aus dem Haus der Vermissten stammen und auf denen Blutspuren beider Opfer waren. Die Polizei geht nicht mehr davon aus, die beiden Frauen noch lebend zu finden.

Die Ermittlungen der letzten Wochen erhärten den Tatverdacht gegen den Stiefvater bzw. Ehemann, der bereits am 21.7. festgenommen wurde. Der Beschuldigte schweigt aber weiterhin zu allen Vorwürfen. Derzeit arbeitet die Ermittlungsgruppe EG Duo mit 20 Beamten daran, den Fall aufzuklären.

Zeugenaufruf der Münchner Polizei

Wir bitten Personen, die ab Freitag, 12.07. Beobachtungen, insbesondere im Bereich der Ottobrunner Straße 31 und im sogenannten Truderinger Forst nördlich der Putzbrunner Straße, gemacht haben, sich umgehend mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 11, Tel. 089/2910-0, oder auch mit jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Mehr Aktuelles aus München

Top