Corona: Diese Regeln gelten in München

Bayerischer Landtag in der Herbstsonne , Foto: muenchen.de/Michael Hofmann
Foto: muenchen.de/Michael Hofmann

Coronavirus: Weitere Lockerungen der Maßnahmen in München

Die Inzidenz ist weiter niedrig, daher ist der Katastrophenfall in Bayern ab sofort aufgehoben. Seit 7. Juni gelten weitreichende Lockerungen der Corona-Maßnahmen in München, u.a. bei Kontakten, der Gastronomie und bei Veranstaltungen. Hier gibt es alle Informationen zu den aktuellen Regeln und ihren Auswirkungen auf Kontakte, Schulen, Restaurants, Kultur, Freizeit und Sport. Die Maskenpflicht in der Innenstadt wurde zum 9.6. aufgehoben, das Alkoholverbot gelockert.

Nur noch 2 Inzidenzstufen - Maskenpflicht in Innenstadt aufgehoben

Das bayerische Kabinett hat mit der 13. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung weitreichende Lockerungen der Corona-Maßnahmen beschlossen, die seit 7.6.2021 in Kraft sind.

In fast allen Bereichen des privaten und öffentlichen Lebens gibt es weitere  inzidenzabhängige Öffnungen. Zudem ist der Katastrophenfall in Bayern zum 7.6. aufgehoben.

Für die inzidenzabhängigen Corona-Regelungen gibt es seit dem 7.6. nur noch zwei Inzidenzschwellen: Gebiete mit Inzidenz unter 50 und Gebiete mit Inzidenz zwischen 50 und 100. Der bisherige Inzidenzbereich unter 35 entfällt.

Derzeit liegt die 7-Tages-Inzidenz in München stabil unter 50.

Zudem hat der Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) unter Leitung von OB Dieter Reiter am 8.6.2021 die Aufhebung der Maskenpflicht in der Altstadt-Fußgängerzone und Umgebung sowie eine Lockerung des Alkoholkonsumverbots an öffentlichen Plätzen beschlossen. Diese Änderungen sind seit 9.6.2021 in Kraft.

Kontakte: Weitere Lockerungen seit 7. Juni

Der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum, in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken ist je nach 7-Tage-Inzidenz wie folgt gestattet:

  • DERZEIT IN MÜNCHEN GÜLTIG: Bei einer Inzidenzeinstufung unter 50 dürfen sich 10 Personen aus beliebig vielen Haushalten gemeinsam aufhalten.
  • Bei einer Inzidenzeinstufung zwischen 50 und 100 dürfen sich 10 Personen aus maximal drei Haushalten gemeinsam aufhalten.

Kinder unter 14 Jahren werden jeweils nicht mitgezählt. Vollständig geimpfte Personen (bei denen seit der abschließenden Impfung mindestens 14 Tage vergangen sind) und genesene Personen (mit PCR-Test, der mindestens 28 Tage und höchstens 6 Monate alt ist), sind von den Kontaktbeschränkungen ausgenommen. Bei privaten Zusammenkünften, bei denen sowohl geimpfte oder genesene als auch sonstige Personen teilnehmen, bleiben geimpfte und genesene Personen bei der Ermittlung der Zahl der Teilnehmer unberücksichtigt.

Welche Lockerungen es seit 7. Juni in München noch gibt, ist hier zusammengefasst

Weitere Informationen zu den aktuellen Kontakt-Regeln auch auf muenchen.de/corona und in den FAQ des Bayerischen Innenministeriums.

Alkoholverbot am Gärtnerplatz und Wedekindplatz

Das Alkoholkonsumverbot im öffentlichen Raum wurde zum 9. Juni gelockert. In der Fußgängerzone und auf dem Viktualienmarkt ist es seitdem aufgehoben, auf dem Gärtnerplatz und dem Wedekindplatz beginnt es nun zwei Stunden später.

Ein Alkoholkonsumverbot im öffentlichen Raum gilt damit nur noch

  • täglich von 20 bis 6 Uhr auf dem Gärtnerplatz und auf dem Wedekindplatz.

Ausgenommen von diesem Alkoholkonsumverbot ist der konzessionierte Außenbereich von Gaststätten, die im Rahmen der "Allgemeinverfügung für die weiteren Öffnungsschritte" unter bestimmten Voraussetzungen betrieben werden dürfen.

 

Maskenpflicht in Innenstadt aufgehoben - wo sie weiter gilt

Seit dem 9.6.2021 ist die Maskenpflicht für die Münchner Innenstadt unter freiem Himmel aufgehoben. Zuvor galt zwischen 9 und 21 Uhr eine generelle Maskenpflicht in der Altstadt-Fußgängerzone und Umgebung.

Derzeit besteht eine Verpflichtung zum Tragen einer FFP2-Maske

  • in den Verkaufsräumen aller Geschäfte, sowie auf dem Verkaufsgelände, in den Eingangs- und Warteflächen vor den Verkaufsräumen und auf den zugehörigen Parkplätzen
  • bei der Abholung von Essen "To Go", bestellten Büchern und Medien in Bibliotheken, sowie Waren per "Click and Collect"
  • beim Besuch von Biergärten und Restaurants im Innen- und Außenbereich. Am Tisch darf die Maske abgenommen werden.
  • an Verkaufsständen auf Märkten
  • für Besucher von Gottesdiensten
  • im öffentlichen Personenfernverkehr und den hierzu gehörenden Einrichtungen für Fahr- und Fluggäste sowie für das Kontroll- und Servicepersonal, soweit es in Kontakt mit Fahr- und Fluggästen kommt
  • im öffentlichen Personennahverkehr und den hierzu gehörenden Einrichtungen
  • für die Schülerbeförderung
  • beim Besuch von Arztpraxen
  • in den Alten- und Pflegeheimen
  • in Musikschulen, es sei denn, das aktive Musizieren lässt eine Maskenpflicht nicht zu
  • für theoretischen und praktischen Fahrschulunterricht sowie Fahrschulprüfungen
  • für Besucher von Kulturstätten (z.B. Museen, Schlösser, Theater, Konzert- und Opernhäuser, Kinos, Autokinos)
  • im Tierpark Hellabrunn an den Kassen, in umbauten Räumlichkeiten wie WCs, Service-Centern, etc. oder an stark besuchten Tieranlagen, wo die Sicherheitsabstände nicht eingehalten werden können.
  • im Kassenbereich des Botanischen Gartens
  • für Beschäftigte ambulanter Pflegedienste und teilstationärer Pflegeeinrichtungen, soweit sie in Kontakt mit Pflegebedürftigen sind

Das Bußgeld bei vorsätzlichem Erstverstoß beträgt 250 Euro.

Öffentliche Gebäude: Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist außerdem auf den Begegnungs- und Verkehrsflächen einschließlich der Fahrstühle von öffentlichen Gebäuden vorgeschrieben.

Arbeit: Außerdem besteht in München Maskenpflicht auf den Begegnungs- und Verkehrsflächen der Arbeitsstätte, insbesondere in Fahrstühlen, Fluren, Kantinen und Eingängen; Gleiches gilt für den Arbeitsplatz, soweit der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht zuverlässig eingehalten werden kann.

Schule: In Schulen, Grundschulen und Kitas gilt Maskenpflicht, auch während der Abiturprüfungen und allen anderen Abschlussprüfungen. Im Freien darf die Maske auf dem Schulgelände aber abgenommen werden. Für Lehrer wird zudem das Tragen von medizinischen Masken verpflichtend eingeführt. Zudem gilt Maskenpflicht in Fahrschulen, Hochschulen und in der außerschulischen Bildung.

Bei größeren Versammlungen im Freien wie etwa Demonstrationen gilt durchgängig Maskenpflicht.

Für die Mitarbeiter*innen in Kassen- und Thekenbereichen von Geschäften oder an Rezeptionen ist die Maskenpflicht gelockert: Sofern durch transparente Schutzwände aus Acrylglas o.ä. zuverlässiger Schutz sichergestellt werden kann, entfällt für diese die Maskenpflicht.

Kinder zwischen dem sechsten und dem 15. Geburtstag müssen statt FFP2-Masken nur eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Kinder bis zum sechsten Geburtstag sind von der Tragepflicht befreit.

Gastronomie: Innengastro darf wieder öffnen

Seit 7. Juni gilt in München: Die Innengastronomie darf öffnen und die Gastwirtschaften können drinnen wie draußen bei einer Inzidenzeinstufung unter 100 bis 24 Uhr offen bleiben.

  • Nach den jetzt gültigen Kontaktregelungen dürfen an einem Tisch maximal 10 Personen aus beliebig vielen Haushalten sitzen (Geimpfte und Genesene sowie Kinder unter 14 Jahren nicht mitgerechnet)
  •  Derzeit entfällt in München beim Besuch die Testpflicht sowie die Pflicht zur vorherigen Terminbuchung, da die Inzidenz unter 50 liegt.

Öffentliche und private Feiern wieder möglich

Seit 7. Juni gilt in München: Geburtstags-, Hochzeits-, Tauffeiern, Beerdigungen, Vereinssitzungen etc. sind wieder möglich. Bei einer Inzidenzeinstufung unter 50 sind geplante Veranstaltungen mit draußen bis 100, drinnen bis 50 Personen erlaubt.

Bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 sind geplante Veranstaltungen mit draußen bis 50, drinnen bis 25 Personen erlaubt, wenn die Teilnehmer*innen einen negativen Test nachweisen. Geimpfte oder Genesene benötigen keinen Testnachweis.

Kultur: Museen ohne Terminbuchung offen

  • DERZEIT GILT IN MÜNCHEN: Bei einer Inzidenzeinstufung „unter 50“ können Museen, Ausstellungen, zoologische und botanische Gärten sowie Gedenkstätten für Besucher mit Registrierung zur Kontaktnachverfolgung geöffnet werden. Die Anzahl der zugelassenen Personen bei Veranstaltungen unter freiem Himmel wird bei fester Bestuhlung von 250 auf bis zu 500 Personen verdoppelt. Für kulturelle Veranstaltungen drinnen wie draußen können künftig nicht nur feste Bühnen, sondern wieder alle geeigneten Stätten genutzt werden (Hallen, Stadion etc.), wenn sie ausreichend Platz bieten, um einen sicheren Abstand der Besucher zu gewährleisten.
  • Bei einer Inzidenzeinstufung „zwischen 50 und 100“ können Museen, Ausstellungen, zoologische und botanische Gärten sowie Gedenkstätten für Besucher mit vorheriger Terminbuchung und Registrierung zur Kontaktnachverfolgung geöffnet werden.

In Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Objekte der Bayerischen Schlösserverwaltung und vergleichbare Kulturstätten, sowie den Innenbereichen zoologischer und botanischer Gärten hat der Betreiber ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten, die zulässige Besucherzahl bestimmt sich nach dem vorhandenen Besucherraum, so dass ein Mindestabstand von 1,5 Metern zuverlässig gewahrt wird. Für die Besucher gilt FFP2-Maskenpflicht. 

Theater, Kinos und Autokinos dürfen ebenfalls mit entsprechendem Hygienekonzept öffnen.

Einkaufen und Dienstleistungen: Geschäfte ohne Terminbuchung geöffnet

DERZEIT GILT IN MÜNCHEN: Bei einer Inzidenzeinstufung unter 100 ist der Handel allgemein geöffnet. Die Notwendigkeit von Terminvereinbarungen entfällt. Die für alle Geschäfte bestehenden Auflagen (Hygienekonzept, Kundenbegrenzung auf einen Kunden je 10 qm für die ersten 800 qm der Verkaufsfläche sowie zusätzlich ein Kunde je 20 qm für den 800 qm übersteigenden Teil der Verkaufsfläche) bleiben bestehen.

In den Verkaufsräumen, auf dem Verkaufsgelände, in den Eingangs- und Warteflächen vor den Verkaufsräumen und auf den zugehörigen Parkplätzen gilt für das Personal Maskenpflicht und für die Kund*innen FFP2-Maskenpflicht.

Friseure, Fußpflege und auch andere körpernahe Dienstleistungen sind zulässig. 

Medizinisch notwendige Behandlungen in Arzt-, Zahnarzt- und sonstigen Praxen bleiben zulässig.

Märkte können seit 7. Juni outdoor wieder sämtliche Waren verkaufen.

Für alle Regelungen gilt: Vollständig gegen Corona geimpfte Personen und Genesene sowie Kinder unter 6 Jahren sind von den Testnachweisen befreit.

Sport: Lockerungen für Indoor- und Outdoorsport

  • DERZEIT GILT IN MÜNCHEN:  Bei einer Inzidenz unter 100 wird kontaktfreier Sport ebenso wie Kontaktsport (z.B. Fußball, Handball) indoor wie outdoor ohne feste Gruppenobergrenzen möglich.
  • Bei einer Inzidenzeinstufung „zwischen 50 und 100“ gilt das ebenso, allerdings nur für Teilnehmer, die einen aktuellen negativen Test vorweisen können.
Es ist die gleiche Anzahl an Zuschauern möglich wie bei kulturellen Veranstaltungen, unter freiem Himmel also 500 Personen (bei fester Bestuhlung). Auf Sportanlagen wird die Zahl der Teilnehmer im Rahmenkonzept nach der Größe der Sportanlage sachgerecht begrenzt.

 

Schulen, Kitas, Hochschulen: Was jetzt gilt

Seit 21. Juni gilt in München: Bei einer Inzidenzeinstufung unter 100 findet Präsenzunterricht für alle Schulen statt.  Praktische Ausbildungsabschnitte sind generell inzidenzunabhängig in Präsenz möglich. Weiterhin erforderlich bleiben inzidenzunabhängig zweimal wöchentliche Tests. Auch die Maskenpflicht bleibt bestehen, im Sportunterricht und im Freien auf dem Schulgelände kann aber auf die Masken verzichtet werden.

Kindertagesstätten kehren – soweit noch Einschränkungen bestehen – analog zu den Schulen zum Normalbetrieb zurück.

Die Hochschulen können seit 7. Juni wieder Präsenzveranstaltungen anbieten (Vorlesungen, Seminare). Die Höchstzahl der möglichen Teilnehmer richtet sich nach der Größe des zur Verfügung stehenden Raums (bei 1,5 m Abstand). Zugelassen werden Teilnehmer, die sich zweimal wöchentlich testen lassen. Wie in der Schule besteht auf dem Hochschulgelände Maskenpflicht.

Weitere Details in den Informationen des Referats für Bildung und Sport sowie den FAQ des bayerischen Kultusministeriums.

Freizeit: Freibäder ohne Testpflicht, aber mit Terminbuchung offen

  • Die Öffnung von Freibädern ist wieder erlaubt. Voraussetzungen sind die Beachtung des entsprechenden Rahmenhygienekonzepts (Abstandswahrung, Beschränkung der Personen pro m² etc.) sowie eine vorherige Terminbuchung. Mehr zu den Corona-Regeln in den Münchner Sommerbädern
  • Die Öffnung von Hallenbädern und Saunen ist wieder erlaubt. Medizinische Thermen dürfen bereits seit 21.5. öffnen.
  • Der Betrieb von Freizeitparks und vergleichbaren ortsfesten Freizeiteinrichtungen ist zulässig.
  • Spielplätze unter freiem Himmel sind für Kinder nur in Begleitung von Erwachsenen geöffnet.
  • Stadt- und Gästeführungen, Schauhöhlen, Besucherbergwerken, Berg-, Kultur- und Naturführungen im Freien sind zulässig
  • Der Betrieb von Seilbahnen, Fluss- und Seenschifffahrt im Ausflugsverkehr, sowie touristische Bahnverkehre und touristische Reisebusverkehre sind  zulässig.
  • Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen dürfen öffnen.
  • Bordellbetriebe,  Clubs, Diskotheken, sonstige Vergnügungsstätten und vergleichbare Freizeiteinrichtungen sind weiterhin geschlossen.
     

Aufgrund der derzeit gültigen Inzidenzeinstufung in München entfällt die Testpflicht in den genannten Freizeitstätten.

Hotellerie: Touristische Übernachtungen seit 21. Mai möglich

  • Touristische Angebote sind seit 21. Mai wieder erlaubt. Dazu zählen Übernachtungen in Hotels, Ferienwohnungen und -häusern, Jugendherbergen sowie auf Campingplätzen.
  • Bei einer Inzidenzeinstufung unter 50 muss jeder Gast nur noch bei der Ankunft (nicht mehr wie bisher alle 48 Stunden) einen negativen Test vorweisen.
  • Zimmer können an alle Personen vergeben werden, die sich nach den neuen allgemeinen Kontaktbeschränkungen zusammen aufhalten dürfen (10 Personen, bei Inzidenz zwischen 50 und 100 aus max. drei Haushalten).
  • Für vollständig geimpfte Personen (nach der 2. Impfung und 14 Tagen Wartezeit) sowie für vollständig Genesene entfällt die Testpflicht in den Hotels.
  • Gäste dürfen Kur-, Therapie- und Wellnessangebote von Hotels wie zum Beispiel Schwimmbäder nutzen.

Nächtliche Ausgangssperre gilt nicht mehr

DERZEIT GILT KEINE AUSGANGSSPERRE IN MÜNCHEN

Bei einer Inzidenzeinstufung über 100 gilt die Bundesnotbremse künftig eins zu eins. Es gibt keine ergänzenden bayerischen Regelungen mehr.

Für die Ausgangssperre heißt das, dass – wie vom Bund vorgesehen – zwischen 22 und 24 Uhr im Freien künftig körperlichen Bewegung erlaubt ist („Hamburger Modell“).

Zusätzliche Allgemeinverfügungen der Kreisverwaltungsbehörden sind nicht mehr erforderlich. Alle Regelungen ergeben sich direkt aus der Verordnung selbst.

Bibliotheken und Archive

Bibliotheken und Archive können geöffnet werden.

Tagungen und Kongresse

 

Seit 7. Juni gilt in München: Wirtschaftsnahe Veranstaltungen wie Kongresse/Tagungen werden unter den gleichen Voraussetzungen wie kulturelle Veranstaltungen zugelassen.

Veranstaltungen und Gottesdienste

  • DERZEIT GILT IN MÜNCHEN: Die Anzahl der zugelassenen Personen bei Veranstaltungen unter freiem Himmel liegt bei fester Bestuhlung bei  500 Personen. Für kulturelle Veranstaltungen drinnen wie draußen können künftig nicht nur feste Bühnen, sondern wieder alle geeigneten Stätten genutzt werden (Hallen, Stadion etc.), wenn sie ausreichend Platz bieten, um einen sicheren Abstand der Besucher zu gewährleisten.
  • Versammlungen nach dem Bayerischen Versammlungsgesetz sind ebenfalls zulässig.
  • Bei Gottesdiensten gilt die Einhaltung des 1,5-Meter-Mindestabstands, FFP2-Maskenpflicht.
  • Gottesdienste mit Großveranstaltungs-Charakter sind untersagt.
    Bei Gottesdiensten und Zusammenkünften von Glaubensgemeinschaften, bei denen Besucherzahlen zu erwarten sind, die zur Auslastung der Kapazitäten führen, ist die Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung zulässig.

Besuchsregeln für Krankenhäuser, Pflege- & Altenheime

  • Seit 7. Juni gilt in München: Die Testpflicht für Besucher entfällt bei einer Inzidenzeinstufung unter 50. Gemeinschaftsveranstaltungen in den Heimen sind indoor mit 25 Personen, outdoor mit 50 Personen zulässig.
  • Vollständig geimpfte oder genesene Personen werden im Rahmen der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung negativ getesteten Personen gleichgestellt. Die besonderen Schutzmaßnahmen zugunsten vulnerabler Gruppen in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen und ähnlichen Einrichtungen bleiben davon unberührt.
  • Das Betreten der Einrichtungen durch Besucher ist nur mit einer FFP2-Maske erlaubt.
  • Die Begleitung Sterbender ist jederzeit zulässig.

Hotline zum Coronavirus

Unter 089-233-96333 steht eine Servicehotline der Stadt München für alle Fragen rund um Corona zur Verfügung. Erreichbar ist diese Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr, ausgenommen Feiertage. Ansprechpartner*innen geben Auskünfte zum Thema Corona-Pandemie oder vermitteln Anruferinnen und Anrufer an die zuständige Fachdienststelle.

Reisen: Infos zur Anmeldepflicht, Testpflicht, Quarantäne

Seit 13. Mai 2021 ist die neue Coronavirus-Einreiseverordnung (CoronaEinreiseV) in Kraft, die bundesweit gilt und die die bisherige bayerische Einreiseregelung ersetzt. Was Reisende beachten müssen:

Anmeldepflicht

Absonderungspflicht

  • Wer sich in einem Risikogebiet aufgehalten hat, muss sich grundsätzlich direkt nach Ankunft nach Hause - oder in eine sonstige Beherbergung am Zielort - begeben und zehn Tage lang absondern (häusliche Quarantäne). Bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet beträgt die Absonderungszeit vierzehn Tage.
  • Die häusliche Quarantäne kann vorzeitig beendet werden, wenn ein Genesenennachweis, ein Impfnachweis oder ein negativer Testnachweis über das Einreiseportal der Bundesrepublik unter https://www.einreiseanmeldung.de übermittelt wird. Nach Voraufenthalt in Hochinzidenzgebieten kann eine Testung frühestens fünf Tage nach Einreise vorgenommen werden. Nach Aufenthalt in Virusvariantengebieten dauert die Quarantäne 14 Tage und eine vorzeitige Beendigung der Quarantäne ist nicht möglich.
  • Die Quarantänepflicht gilt vorerst bis zum 30. Juni 2021.

Testnachweispflicht

  • Reisende im Luftverkehr oder nach Voraufenthalt in einem Hochinzidenz- oder Virusvariantengebiet müssen sich schon vor der Abreise testen lassen und müssen ein negatives Testergebnis dem Beförderer, beispielsweise der Fluggesellschaft, vorlegen. Auch bei der Einreisekontrolle in Deutschland durch die Bundespolizei kann der Nachweis verlangt werden.
  •  Nach Aufenthalt in einem Risikogebiet muss man außerdem bis spätestens 48 Stunden nach Einreise nachweisen können, dass man nicht mit dem Coronavirus infiziert ist. Die zuständige Behörde (in der Regel das Gesundheitsamt) kann die Vorlage eines Nachweises bis zu zehn Tagen nach Einreise verlangen. Nachweise sind entweder ein Testergebnis oder ein ärztliches Zeugnis hinsichtlich des Nichtvorliegens einer Infektion mit dem Coronavirus.
  • Informationen zu anerkannten Tests findet man hier 

So läuft die Anwendung der inzidenzabhängigen Regeln

Viele Regelungen – etwa zu Kontaktbeschränkungen, Einzelhandel, Museen, Galerien oder Sport – sind derzeit abhängig von der Höhe des 7-Tage-Inzidenzwerts. Die jeweiligen Grenzwerte sind dabei eine 7-Tage-Inzidenz von unter 50 oder zwischen 50 und 100. 

  • Die Inzidenzeinstufung gilt nach der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung immer solange, bis ein Grenzwert an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten bzw. der Grenzwert an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten wird. Die dann maßgeblichen Regelungen treten anschließend ab dem zweiten Tag nach der drei-/fünfmaligen Über-/Unterschreitung in Kraft.
  • Informationen zu aktuellen Corona-Fallzahlen und der 7-Tage-Inzidenz in München.

Regelung für vollständig geimpfte und genesene Personen

Vollständig geimpfte Personen (ab Tag 14 nach der abschließenden Impfung) und genesene Personen (mit PCR-Test, der mindestens 28 Tage und höchstens 6 Monate alt ist) werden im Rahmen der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung negativ getesteten Personen gleichgestellt. Ausnahmen können für vulnerable Gruppen gemacht werden.

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