Corona: Diese Regeln gelten in München

Bayerischer Landtag in der Herbstsonne , Foto: muenchen.de/Michael Hofmann
Foto: muenchen.de/Michael Hofmann

Coronavirus: Alle Infos zu Einschränkungen und Öffnungen

Seit dem 14. April greift in München erneut die von Bund und Ländern beschlossene Notbremse, ab Freitag wird zusätzlich auch das Alkoholverbot ausgeweitet. Hier gibt es alle Informationen zu den aktuellen Regeln und ihren Auswirkungen auf Kontakte, Schulen, Restaurants, Kultur, Freizeit und Sport.

Für Bayern sind derzeit die 12. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung und die Einreise-Quarantäneverordnung maßgeblich für die geltenden Corona-Maßnahmen. Am 13. April hat die bayerische Staatsregierung eine Verlängerung der Verordnungen bis einschließlich 9. Mai beschlossen.

Sollte die geplante Änderung des Bundesinfektionsschutzgesetzes in Kraft treten, wird die Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung entsprechend angepasst.

Notbremse in München seit 14.4. in Kraft

Einige Regelungen – etwa zu Kontaktbeschränkungen, Einzelhandel, Museen, Galerien, zoologischen und botanischen Gärten sowie Gedenkstätten oder Sport – sind abhängig von der Höhe des 7-Tage-Inzidenzwerts. Die jeweiligen Grenzwerte sind dabei eine 7-Tage-Inzidenz von über 35, über 50 oder über 100. 

  • Weil die Inzidenz zwischen 10. und 12. April drei Tage in Folge über 100 lag, greift seit Mittwoch, 14. April wieder die Notbremse mit verschärften Regeln für Inzidenzeinstufung "über 100".
  • In ganz Bayern bleiben weitere Öffnungsschritte bei einer 7-Tage-Inzidenz von nicht über 100 bzw. 50 in den Bereichen Außengastronomie, Kultur und Sport nach einem Beschluss des Bayerischen Ministerrats weiterhin bis mindestens 26. April ausgesetzt.

Die Inzidenzeinstufung gilt nach der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung immer solange, bis ein Grenzwert an drei aufeinanderfolgenden Tagen nicht mehr über- / unterschritten wird. Die dann maßgeblichen Regelungen treten anschließend ab dem zweiten Tag nach der dreimaligen Über- / Unterschreitung in Kraft.

Informationen zu aktuellen Corona-Fallzahlen und der 7-Tage-Inzidenz in München.

Kontakte: Stufenmodell je nach 7-Tages-Inzidenz

Der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum, in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken ist je nach 7-Tage-Inzidenz wie folgt gestattet:

DERZEIT IN MÜNCHEN GÜLTIG: Bei einer 7-Tage-Inzidenz von über 100

  • mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich einer weiteren Person. Abweichend davon ist die wechselseitige, unentgeltliche, nicht geschäftsmäßige Beaufsichtigung von Kindern unter 14 Jahren in festen, familiär oder nachbarschaftlich organisierten Betreuungsgemeinschaften zulässig, wenn sie Kinder aus höchstens zwei Hausständen umfasst.

Bei einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 35 und 100

  • mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich den Angehörigen eines weiteren Hausstands, solange dabei eine Gesamtzahl von insgesamt fünf Personen nicht überschritten wird.

Bei einer 7-Tage-Inzidenz unter 35

  • mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich den Angehörigen zweier weiterer Hausstände, solange dabei eine Gesamtzahl von insgesamt zehn Personen nicht überschritten wird. 

Die zu den Hausständen gehörenden Kinder unter 14 Jahren bleiben für die Gesamtzahl außer Betracht.

Weitere Informationen zu den aktuellen Kontakt-Regeln auch auf muenchen.de/corona und in den FAQ des Bayerischen Innenministeriums.

Nächtliche Ausgangssperre seit 14.4. in Kraft

DERZEIT IN MÜNCHEN GÜLTIG: Bei einer 7-Tage-Inzidenz von über 100

gilt eine Ausgangssperre zwischen 22 und 5 Uhr, während der die Wohnung nur verlassen werden darf z.B. aufgrund:

  • eines medizinischen oder veterinärmedizinischen Notfalls oder anderer medizinisch unaufschiebbarer Behandlungen
  • der Ausübung beruflicher oder dienstlicher Tätigkeiten oder unaufschiebbarer Ausbildungszwecke
  • der Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts unter Beachtung der Kontaktbeschränkung
  • der unaufschiebbaren Betreuung unterstützungsbedürftiger Personen und Minderjähriger unter Beachtung der Kontaktbeschränkung
  • der Begleitung Sterbender
  • von Handlungen zur Versorgung von Tieren
  • von ähnlich gewichtigen und unabweisbaren Gründen

Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz in München auf muenchen.de/coronazahlen

Kultur: Museen, Zoos und andere Kulturstätten geschlossen

Theater, Opern, Konzerthäuser, Bühnen, Kinos und ähnliche Einrichtungen sind geschlossen.

Für Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Objekte der Bayerischen Schlösserverwaltung und vergleichbare Kulturstätten sowie zoologische und botanische Gärten gilt Folgendes:

DERZEIT IN MÜNCHEN GÜLTIG: Übersteigt die 7-Tage-Inzidenz 100

  • sind die genannten Kulturstätten geschlossen.

Bei einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100

  • können die genannten Kulturstätten für Besucher nur nach vorheriger Terminbuchung öffnen.
  • Der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten, die zulässige Besucherzahl bestimmt sich nach dem vorhandenen Besucherraum, so dass ein Mindestabstand von 1,5 Metern zuverlässig gewahrt wird.
  • Für die Besucher gilt FFP2-Maskenpflicht.

In ganz Bayern bleiben weitere Öffnungsschritte bei einer 7-Tage-Inzidenz von nicht über 100 bzw. 50 in den Bereichen Außengastronomie, Kultur und Sport nach einem Beschluss des Bayerischen Ministerrats vom 7.4. weiterhin bis mindestens 26. April ausgesetzt.
 

Liegt die 7-Tage-Inzidenz unter 50

  • können die genannten Kulturstätten für Besucher auch ohne vorherige Terminbuchung und Kontaktdatenerhebung öffnen.

Mehr Informationen unter muenchen.de/corona.

Alkoholverbot in München wird ausgeweitet

In der Fußgängerzone in der Altstadt und auf dem Viktualienmarkt gilt ein Alkoholkonsumverbot.

Seit 16. April ist auch am Gärtnerplatz und am Wedekindplatz das Konsumieren von Alkohol verboten. Das Verbot gilt an diesen Orten und in der Fußgängerzone seit 16. April von 18 Uhr bis 6 Uhr. Am Viktualienmarkt gilt es weiterhin rund um die Uhr.

Einkaufen und Dienstleistungen: Was öffnen darf und was nicht

DERZEIT IN MÜNCHEN GÜLTIG: Bei einer 7-Tage-Inzidenz über 100

ist die Öffnung von Ladengeschäften mit Kundenverkehr für Handels-, Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe untersagt.

Ausgenommen sind

  • der Lebensmittelhandel inklusive Direktvermarktung, Lieferdienste, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte
  • Apotheken, Sanitätshäuser, Schuhläden, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Kfz-Werkstätten, Fahrradwerkstätten, Banken und Sparkassen, Pfandleihhäuser, Filialen des Brief- und Versandhandels, Reinigungen und Waschsalons
  • Die Zahl der gleichzeitig im Ladengeschäft anwesenden Kunden darf nicht höher sein als ein Kunde je 10 m² für die ersten 800 m² der Verkaufsfläche sowie zusätzlich ein Kunde je 20 m² für den 800 m² übersteigenden Teil der Verkaufsfläche.

Die Abholung vorbestellter Waren in Ladengeschäften („Click & Collect“) ist zulässig.

Dienstleistungen, bei denen eine körperliche Nähe zum Kunden unabdingbar ist – wie zum Beispiel Massagepraxen, Tattoo-Studios oder ähnliche Betriebe – sind untersagt.

Dienstleistungen der Friseure sowie im hygienisch oder pflegerisch erforderlichen Umfang die nichtmedizinische Fuß-, Hand-, Nagel- und Gesichtspflege dürfen angeboten werden. Das Personal muss eine medizinische Gesichtsmaske tragen und der Kundenzutritt durch vorherige Terminreservierung gesteuert sein. 

Märkte sind bis auf den Verkauf von Lebensmitteln untersagt.
 

Bei einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100

  • ist zusätzlich die Öffnung von Ladengeschäften ohne Test für einzelne Kunden nach vorheriger Terminbuchung („Click & Meet“) für einen fest begrenzten Zeitraum zulässig. Die Zahl der gleichzeitig im Ladengeschäft anwesenden Kunden darf nicht höher sein als ein Kunde je 40 m² der Verkaufsfläche. Der Betreiber hat die Kontaktdaten der Kunden zu erheben.

Seit dem 12. April gilt in München zusätzlich:

  • In seiner Sitzung vom 7. April hat das Bayerische Kabinett beschlossen, dass unabhängig von der Inzidenz nur noch die abschließend in der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung aufgezählten Geschäfte wie Lebensmittelgeschäfte und Apotheken öffnen dürfen.
  • Für andere Geschäfte wie Blumenläden, Gartenmärkte, Gärtnereien, Baumschulen, Baumärkte und Buchhandlungen gelten jetzt dieselben Bedingungen wie für den übrigen Einzelhandel.
  • Terminshopping-Angebote („Click & Meet“) sind bei Vorlage eines negativen Tests künftig jetzt auch bei einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 100 und 200 zugelassen (max. 48h alter PCR- oder 24h alter Schnelltest).
  • Bei einer 7-Tage-Inzidenz über 200 bleibt nur die Abholung vorbestellter Waren in Ladengeschäften („Click & Collect“) auch ohne Test zulässig.

Sport: Mannschaftssport ist untersagt

Profisportveranstaltungen können nur ohne Zuschauer stattfinden. Die Sportausübung im Freizeit- und Amateursportbetrieb ist wie folgt zulässig:

DERZEIT IN MÜNCHEN GÜLTIG: Bei einer 7-Tage-Inzidenz von über 100

  • ist nur kontaktfreier Sport unter Beachtung der Kontaktbeschränkung erlaubt. Mannschaftssport ist untersagt.

Bei einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100

  • ist nur kontaktfreier Sport unter Beachtung der Kontaktbeschränkung sowie zusätzlich unter freiem Himmel in Gruppen von bis zu 20 Kindern unter 14 Jahren erlaubt.

In ganz Bayern bleiben weitere Öffnungsschritte bei einer 7-Tage-Inzidenz von nicht über 100 bzw. 50 in den Bereichen Außengastronomie, Kultur und Sport nach einem Beschluss des Bayerischen Ministerrats vom 7.4. weiterhin bis mindestens 26. April ausgesetzt.

Liegt die 7-Tage-Inzidenz unter 50

  • ist kontaktfreier Sport in Gruppen von bis zu 10 Personen oder unter freiem Himmel in Gruppen von bis zu 20 Kindern unter 14 Jahren erlaubt.

Schulen: Stufenmodell seit dem 15. März

Der Unterricht findet seit dem 15. März in folgenden Schritten statt:

  • Bei einer 7-Tage-Inzidenz unter 50 erfolgt in den Grundschulklassen Präsenzunterricht. An allen übrigen Schularten und Jahrgangsstufen gilt Präsenzunterricht nur, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 Metern durchgehend und zuverlässig eingehalten werden kann. Wo dies nicht möglich ist, findet Wechselunterricht statt.
  • BIS 18.4. GÜLTIG: Bei einer 7-Tage-Inzidenz von 50 bis 100 findet an allen Schularten in allen Jahrgangsstufen Wechsel- bzw. Präsenzunterricht mit Mindestabstand von 1,5 Metern statt. Am Präsenzunterricht und an Präsenzphasen des Wechselunterrichts dürfen nur Schülerinnen und Schüler teilnehmen, die zu Beginn des Schultages über einen negativen Corona-Test (Antigen-Schnelltest oder PCR-Test) verfügen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Die Testpflicht gilt zweimal wöchentlich.
  • VOM 19.4. BIS 25.4. GÜLTIG: Bei einer 7-Tage-Inzidenz über 100 findet an den 4. Klassen der Grundschule, der Jahrgangsstufe 11 an Gymnasien und Fachoberschulen sowie in Abschlussklassen Wechsel- bzw. Präsenzunterricht mit Mindestabstand von 1,5 Metern statt. An allen übrigen Schularten und Jahrgangsstufen findet Distanzunterricht statt. Für den Wechsel- bzw. Präsenzunterricht mit Mindestabstand von 1,5 Metern haben die Schülerinnen und Schüler zu Beginn des Schultages über ein schriftliches oder elektronisches negatives Ergebnis eines PCR- oder POC-Antigentests zu verfügen und dieses auf Anforderung vorzuweisen oder müssen in der Schule unter Aufsicht einen Selbsttest mit negativem Ergebnis vorgenommen haben. Die dem Testergebnis zu Grunde liegende Testung darf nicht länger als 24 Stunden zurückliegen. Die Testpflicht gilt mindestens zweimal wöchentlich.

Am 16. April hat das RKI einen Inzidenzwert von 158,5 gemeldet. Deshalb gilt in der Woche vom 19. bis 25. April für die Münchner Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen die Inzidenzeinstufung „über 100“.

Testpflicht an den Schulen seit 12. April:

  • In seiner Sitzung vom 7. April hat das Bayerische Kabinett beschlossen, dass unabhängig vom Inzidenzwert eine Testpflicht für alle Schüler*innen, die am Präsenz- oder Wechselunterricht teilnehmen, sowie auch für Lehrkräfte und das weitere an Schulen tätige Personal gelten soll.
  • Bei einer 7-Tage-Inzidenz unter 100 soll die Testpflicht zweimal wöchentlich, bei einer 7-Tage-Inzidenz von über 100 mindestens zweimal wöchentlich gelten.

Die nächste Inzidenzeinstufung für Schulen und Kinderbetreuung – dann gültig für die Woche vom 26. April bis 2. Mai – muss nach der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung am Freitag, 23. April, erfolgen.

Generell: Jeweils am Freitag jeder Woche erfolgt die maßgebliche Inzidenzeinstufung nach dem jeweils aktuellen Stand der Veröffentlichung des Robert-Koch-Instituts. Die für den Inzidenzbereich maßgebliche Regelung gilt dann für die darauffolgende Kalenderwoche von Montag bis zum Ablauf des folgenden Sonntags. 

Weitere Details in den Informationen des Referats für Bildung und Sport sowie den FAQ des bayerischen Kultusministeriums.

Kitas, Kindertagespflegestellen und ähnliche Angebote

  • VOM 19. BIS 25.4. IN MÜNCHEN GÜLTIG: Bei einer 7-Tage-Inzidenz über 100 ist nur noch Notbetreuung möglich.
  • Bei einer 7-Tage-Inzidenz unter 50 ist in Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung und organisierten Spielgruppen für Kinder der Regelbetrieb möglich.
  • Bei einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100 erfolgt die Betreuung im eingeschränkten Regelbetrieb in festen Gruppen.

Für die Woche vom 19. bis 25. April 2021 gilt für die Münchner Kinderbetreuungseinrichtungen die Inzidenzeinstufung „über 100“.

Bei leichten, neu aufgetretenen, nicht fortschreitenden Erkältungs- bzw. respiratorischen Symptomen (wie Schnupfen und Husten, aber ohne Fieber) ist der Besuch bzw. die Tätigkeit in der Kinderbetreuungseinrichtung nur möglich, wenn ein negatives Testergebnis auf SARS-CoV-2 (PCR- oder POC-Antigen-Schnelltest) vorgelegt wird.

Kinder und Beschäftigte mit Schnupfen oder Husten allergischer Ursache, verstopfter Nasenatmung (ohne Fieber), gelegentlichem Husten, Halskratzen oder Räuspern können die Kinderbetreuungseinrichtung weiterhin ohne Test besuchen.

Gastronomie: Abholung und Lieferung erlaubt - vorerst keine Lockerungen

Gastronomiebetriebe jeder Art einschließlich Betriebskantinen sind untersagt.

Zulässig sind die Abgabe und Lieferung von mitnahmefähigen Speisen und Getränken. Ein Verzehr vor Ort ist untersagt.

Der Betrieb von nicht öffentlich zugänglichen Betriebskantinen ist ausnahmsweise zulässig, wenn der Verzehr von Speisen und Getränken vor Ort für die Betriebsabläufe zwingend erforderlich ist.

In ganz Bayern bleiben weitere Öffnungsschritte bei einer 7-Tage-Inzidenz von nicht über 100 bzw. 50 in den Bereichen Außengastronomie, Kultur und Sport nach einem Beschluss des Bayerischen Ministerrats vom 7.4. weiterhin bis mindestens 26. April ausgesetzt.

Freizeiteinrichtungen bleiben geschlossen

  • Der Betrieb von Freizeitparks und vergleichbaren ortsfesten Freizeiteinrichtungen ist untersagt.
  • Freizeitaktivitäten dürfen gewerblich weder unter freiem Himmel noch in geschlossenen Räumen angeboten werden.
  • Spielplätze unter freiem Himmel sind für Kinder nur in Begleitung von Erwachsenen geöffnet.
  • Stadt- und Gästeführungen, Berg-, Kultur- und Naturführungen sowie Führungen in Schauhöhlen und Besucherbergwerken sind untersagt.
  • Der Betrieb von Seilbahnen, der Fluss- und Seenschifffahrt im Ausflugsverkehr sowie von touristischen Bahnverkehren und Flusskreuzfahrten ist untersagt.
  • Die Öffnung und der Betrieb von Badeanstalten, Hotelschwimmbädern, Thermen und Wellnesszentren sowie Saunen sind untersagt.
  • Bordellbetriebe, Prostitutionsstätten, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen, Clubs, Diskotheken, sonstige Vergnügungsstätten und vergleichbare Freizeiteinrichtungen sind geschlossen.

Hochschulen, Bibliotheken und Archive

  • An den Hochschulen finden keine Präsenzveranstaltungen statt. Praktische und künstlerische Ausbildungsabschnitte sowie Veranstaltungen, die besondere Labor- oder Arbeitsräume an den Hochschulen erfordern, sind unter Mindestabstand zulässig.
  • Bibliotheken und Archive können geöffnet werden.

Tagungen und Kongresse

  • Messen, Kongresse, Tagungen bleiben untersagt.

Maskenpflicht: FFP2-Masken im Einzelhandel und ÖPNV verpflichtend

Derzeit besteht eine Verpflichtung zum Tragen einer FFP2-Maske

  • in den Verkaufsräumen, auf dem Verkaufsgelände, in den Eingangs- und Warteflächen vor den Verkaufsräumen und auf den zugehörigen Parkplätzen
  • für Besucher von Gottesdiensten
  • im öffentlichen Personenfernverkehr und den hierzu gehörenden Einrichtungen für Fahr- und Fluggäste sowie für das Kontroll- und Servicepersonal, soweit es in Kontakt mit Fahr- und Fluggästen kommt
  • im öffentlichen Personennahverkehr und den hierzu gehörenden Einrichtungen
  • für die Schülerbeförderung
  • beim Besuch von Arztpraxen
  • in den Alten- und Pflegeheimen
  • in Musikschulen, es sei denn, das aktive Musizieren lässt eine Maskenpflicht nicht zu
  • für theoretischen und praktischen Fahrschulunterricht sowie Fahrschulprüfungen
  • für Besucher von Kulturstätten (z.B. Museen, Schlösser)
  • im Tierpark Hellabrunn
  • für Beschäftigte ambulanter Pflegedienste und teilstationärer Pflegeeinrichtungen, soweit sie in Kontakt mit Pflegebedürftigen sind

Das Bußgeld bei vorsätzlichem Erstverstoß beträgt 250 Euro.

Aktuell gilt in München an stark besuchten Orten in der Münchner Altstadt auch im Freien eine generelle Maskenpflicht. Seit 10. März ist die zeitliche Geltungsdauer der Maskenpflicht in der Innenstadt täglich von 9 bis 21 Uhr. Aufgrund einer Allgemeinverfügung muss man in diesem Zeitraum an folgenden Plätzen eine Maske tragen:

  • Altstadt-Fußgängerzone (u.a. Neuhauser Straße, Kaufinger Straße, Theatinerstraße)
  • Marienplatz
  • Stachus
  • Odeonsplatz vor der Feldherrnhalle
  • Rindermarkt
  • Viktualienmarkt
  • Sendlinger Straße und Sendlinger-Tor-Platz
  • Rosental zwischen Sendlinger Straße und Rindermarkt
  • Dienerstraße
  • Schrammerstraße
  • Landschaftstraße
  • Beidseitige Gehwege im Tal (im Bereich der Hausnummern 1 bis 48)
  • Schützenstraße

Auf die Maskenpflicht wird an den Zugängen zu den jeweiligen Bereichen mit Schildern hingewiesen.

Öffentliche Gebäude: Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist außerdem auf den Begegnungs- und Verkehrsflächen einschließlich der Fahrstühle von öffentlichen Gebäuden vorgeschrieben.

Arbeit: Außerdem besteht in München Maskenpflicht auf den Begegnungs- und Verkehrsflächen der Arbeitsstätte, insbesondere in Fahrstühlen, Fluren, Kantinen und Eingängen; Gleiches gilt für den Arbeitsplatz, soweit der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht zuverlässig eingehalten werden kann.

Schule: In Schulen, Grundschulen und Kitas gilt Maskenpflicht. Für Lehrer wird zudem das Tragen von medizinischen Masken verpflichtend eingeführt. Zudem gilt Maskenpflicht in Fahrschulen, Hochschulen und in der außerschulischen Bildung.

Bei größeren Versammlungen im Freien wie etwa Demonstrationen gilt durchgängig Maskenpflicht.

Für die Mitarbeiter*innen in Kassen- und Thekenbereichen von Geschäften oder an Rezeptionen ist die Maskenpflicht gelockert: Sofern durch transparente Schutzwände aus Acrylglas o.ä. zuverlässiger Schutz sichergestellt werden kann, entfällt für diese die Maskenpflicht.

Kinder zwischen dem sechsten und dem 15. Geburtstag müssen statt FFP2-Masken nur eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Kinder bis zum sechsten Geburtstag sind von der Tragepflicht befreit.

Hotellerie: Keine touristischen Übernachtungen

  • Übernachtungen dürfen von Hotels, Beherbergungsbetrieben, Schullandheimen, Jugendherbergen, Campingplätzen und allen sonstigen gewerblichen oder entgeltlichen Unterkünften nur für glaubhaft notwendige, insbesondere berufliche und geschäftliche Zwecke zur Verfügung gestellt werden.
  • Gäste, die nicht zu demselben Hausstand gehören, dürfen nicht zusammen in einem Zimmer oder einer Wohneinheit untergebracht werden.
  • Übernachtungen zu touristischen Zwecken sind untersagt.

Veranstaltungsverbot und Gottesdienste

  • Veranstaltungen, Versammlungen und Festivitäten aller Art bleiben untersagt.
  • Ausgenommen sind verfassungsrechtlich geschützte Bereiche wie z. B. Gottesdienste und Versammlungen nach dem Bayerischen Versammlungsgesetz.
  • Bei Gottesdiensten gilt die Einhaltung des 1,5-Meter-Mindestabstands, FFP2-Maskenpflicht auch am Platz und ein Verbot von Gemeindegesang.
  • Gottesdienste mit Großveranstaltungs-Charakter sind untersagt.
    Bei Gottesdiensten und Zusammenkünften von Glaubensgemeinschaften, bei denen Besucherzahlen zu erwarten sind, die zur Auslastung der Kapazitäten führen, ist die Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung zulässig.

 

Besuchsregeln für Krankenhäuser, Pflege- & Altenheime

  • Besucher*innen in Alten- und Pflegeheimen sowie Behinderteneinrichtungen müssen ein schriftliches oder elektronisches negatives Corona-Testergebnis nachweisen können; die dem Testergebnis zu Grunde liegende Testung mittels eines POC-Antigen-Schnelltests darf höchstens 48 Stunden und mittels eines PCR-Tests höchstens drei Tage vor dem Besuch vorgenommen worden sein. Alternativ muss in der Einrichtung unter Aufsicht ein Antigen-Schnelltest durchgeführt werden.
  • Die Begleitung Sterbender ist jederzeit zulässig.

Hotline zum Coronavirus

Unter 089-233-96333 steht eine Servicehotline der Stadt München für alle Fragen rund um Corona zur Verfügung. Erreichbar ist diese Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr, ausgenommen Feiertage. Ansprechpartner*innen geben Auskünfte zum Thema Corona-Pandemie oder vermitteln Anruferinnen und Anrufer an die zuständige Fachdienststelle.

Reisen: Testpflicht bei Rückkehr aus Risikogebieten und Einreisesperre

Eine aktuelle Auflistung der weltweiten Risikogebiete bietet das Robert Koch-Institut.

Weitere Informationen in der nationalen Coronavirus-Einreiseverordnung (CoronaEinreiseV) und der Allgemeinverfügung zum Testnachweis von Einreisenden des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege

So läuft die Anwendung der inzidenzabhängigen Regeln

Wird ein Wert der 7-Tage-Inzidenz, an dessen Überschreiten oder Nicht-Überschreiten Regelungen geknüpft sind, an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten oder nicht mehr überschritten, hat die zuständige Kreisverwaltungsbehörde dies unverzüglich amtlich bekanntzumachen.

Die für den neuen Inzidenzbereich maßgeblichen Regelungen gelten dann ab dem zweiten Tag nach Eintritt der Voraussetzung, frühestens am Tag nach der amtlichen Bekanntmachung.


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