Corona-Schnelltest in München: Hier schnell testen lassen

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Foto: https://www.testen-muenchen.de/

Adressen und Infos: Coronatests in Testzentren

Corona-Schnelltests sind in München in vielen Testzentren möglich. Unsere Web Applikation zeigt euch, wo ihr sie findet. Seit Montag, 11. Oktober, wird es weiterhin für alle Bürger*innen in München Möglichkeiten für Corona-Schnelltests geben, diese sind dann aber in der Regel kostenpflichtig.

Schnelltests seit 11. Oktober in der Regel kostenpflichtig

Mindestens einmal pro Woche konnte bisher jede Person im Rahmen der "Bürgertestungen" einen kostenlosen Antigen-Schnelltest machen lassen. Seit dem 11. Oktober ist das nicht mehr gültig und die Tests sind in der Regel kostenpflichtig.

Private Testzentren sind Anlaufstellen für Schnelltests. In unserer Web Applikation mit interaktiver Karte findet ihr ganz bequem Schnelltests in eurer Nähe.

Die Ausweitung oder Reduzierung der Kapazitäten bei den privaten Teststellen sowie die Preisgestaltung liegen in der Entscheidung der jeweiligen Betreiber. Dort werden gemäß der Testverordnung des Bundes kostenfreie Schnelltests weiterhin für impfunfähige und in Quarantäne abgesonderte Personen durchgeführt.

Wo gibt es Corona-Tests in München?

Die interaktive Karte wird laufend aktualisiert und zeigt so immer aktuell, wo es in München Möglichkeiten für Schnelltests gibt. 

Die Karte der Web Applikation ist dabei bequem nach Stadtteil, Postleitzahl oder per Direktsuche justierbar.

Zudem könnt ihr die Suchergebnisse auf Angebote mit oder ohne Voranmeldung beschränken.

Hier gibt es Schnelltests in München
Alle Testangebote auf einem Blick mit der Web Applikation
ZUR KARTE

Wo brauche ich einen Testnachweis?

Ab einer 7-Tage-Infektionsinzidenz von über 35 im Landkreis oder in der kreisfreien Stadt gilt indoor der 3G-Grundsatz. Persönlichen Zugang haben dort nur Geimpfte, Genesene oder aktuell Getestete.

Dies betrifft:

  • öffentliche und private Einrichtungen
  • Veranstaltungen
  • Clubs und Diskotheken (3G plus, negativer Testnachweis nur durch PCR-Test)
  • Bordellbetriebe (3G plus, negativer Testnachweis nur durch PCR-Test)
  • Sportstätten
  • Fitnessstudios
  • Dienstleistungen, bei denen eine körperliche Nähe zum Kunden unabdingbar ist und die keine medizinischen, therapeutischen oder pflegerischen Leistungen sind (z.B. Friseure)
  • die gesamte Kultur
  • Theater
  • Kinos
  • Museen
  • Gedenkstätten
  • Gastronomie
  • Beherbergung
  • Hochschulen
  • Krankenhäuser
  • Bibliotheken und Archive
  • außerschulische Bildungsangebote wie Musikschulen und die Erwachsenenbildung
  • Freizeiteinrichtungen einschließlich Bäder, Thermen, Saunen, Seilbahnen und Ausflugsschiffe
  • Spielbanken
  • touristischen Reisebusverkehr und ähnliches.

NEU ab 19. Oktober: Mit Wirkung vom 19. Oktober müssen in allen Bereichen von 3G / 3G plus / 2G künftig auch die Betreiber, Beschäftigten und Ehrenamtlichen mit Kundenkontakt die dort jeweils geltenden Impf-, Genesenen- oder Testvoraussetzungen erfüllen. Sie müssen einen entsprechenden Testnachweis jedoch lediglich an mindestens zwei verschiedenen Tagen pro Woche vorlegen.

Für Kinder, die noch nicht eingeschult sind, gibt es Ausnahmen. Schüler gelten mit Blick auf die regelmäßigen Tests in der Schule als getestet.

In Alten- und Pflegeheimen, auf Messen und bei größeren Veranstaltungen über 1.000 Personen gilt 3G inzidenzunabhängig indoor wie outdoor.

Ausgenommen vom 3G-Grundsatz sind:

  • Privaträume
  • Handel
  • ÖPNV
  • Veranstaltungen ausschließlich unter freiem Himmel bis 1.000 Personen
  • Gottesdienste sowie Versammlungen im Sinne von Art. 8 Grundgesetz.
  • Wahllokale und Eintragungsstellen
  • Parteiveranstaltungen

Für Schule und Kita gelten die bereits bekannten Sonderregelungen.

 

Zugangsregeln für städtische Angebote

Bei städtischen Angeboten, die unter die 3G-Regel fallen, soll die Möglichkeit zur freiwilligen Verschärfung auf 3G-Plus bzw. 2G bis auf wenige Ausnahmen nicht genutzt werden. Das hat der Stab für außergewöhnliche Ereignisse am 13.10.2021 entschieden.

  • Die 3G-Regel gilt bei Veranstaltungen städtischer Dienststellen, Bürgerversammlungen und Rathausführungen, für den Ausstellungsbesuch in städtischen Museen, die Stadtbibliotheken und die Kurse der Münchner Volkshochschule.
  • Die 3G-Plus-Regel (negativer Testnachweis nur durch PCR-Test) gilt bei städtischen Empfängen, in den städtischen Theatern, bei Konzerten der Philharmoniker und im gesamten Gasteig HP8 einschließlich der dortigen Stadtbibliothek. Mehr Infos zu den Zugangsregeln für städtische Kultureinrichtungen unter https://t1p.de/kulturzugang.
  • Die 2G-Regel kommt bei städtischen Angeboten nicht zur Anwendung.
  • Für den Parteiverkehr der Stadtverwaltung gilt die 3G-Regel nicht. Dort herrscht lediglich Maskenpflicht.

Testzentrum Theresienwiese: Wer einen kostenlosen Test machen kann

Nur noch folgende Personengruppen haben ab 11. Oktober Anspruch auf kostenlose Antigen-Schnelltests im städtischen Testzentrum auf der Theresienwiese:

  • Personen unter 12 Jahren
  • Personen, die aufgrund einer medizinischen Kontraindikation nicht gegen COVID-19 geimpft werden können oder in den letzten drei Monaten aufgrund einer medizinischen Kontraindikation nicht geimpft werden konnten.
  • Personen, die an Studien zur Wirksamkeit von Impfstoffen gegen COVID-19 teilnehmen
  • Personen unter 18 Jahren (befristet bis 31.12.)
  • Student*innen der Hochschulen (befristet bis 30.11.)
  • Schwangere (befristet bis 31.12.) und Stillende (befristet bis 10.12.)
  • Besucher*innen von Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung
  • Beschäftigte von Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung. Diese können außerdem auch weiterhin kostenlose PCR-Tests in Anspruch nehmen.

Testungen gemäß den Paragraphen 2, 3 und 4b der Testverordnung des Bundes (Kontaktpersonen, bei einem Warnhinweis der Corona-Warn-App, bei Ausbruchsgeschehen und PCR-Bestätigungstestungen) werden auch weiterhin im Testzentrum auf der Theresienwiese kostenfrei durchgeführt. Die Landeshauptstadt München wird die Nachfrageentwicklung für Corona-Schnelltests genau beobachten und die Kapazität des kommunalen Testzentrums den Erfordernissen anpassen.

Corona-Tests bei Hausärzten

Personen mit Symptomen wie Fieber, Husten, Atemnot oder Ähnlichem können nach vorheriger telefonischer Kontaktaufnahme eine Testung durch den jeweiligen Hausarzt bzw. die Hausärztin durchführen lassen.

Schnelltest oder Selbsttest - was ist der Unterschied?

Sowohl der Antigen-Schnelltest als auch der Selbsttest liefern in ca. 15 bis 20 Minuten ein Ergebnis und werden entweder im Nasen-Rachen-Raum, im vorderen Nasenraum oder im Speichel entnommen.

Der Unterschied: Schnelltests werden von geschultem Personal entnommen, während Selbsttestungen von der Person selbst entnommen werden und so ein hohes Maß an Eigenverantwortung erfordern.

Zwischen dem 8. März und dem 10. Oktober 2021 konnte sich jeder einmal pro Woche in der Apotheke, beim Arzt oder im Testzentrum kostenlos mit einem Schnelltest testen lassen und dafür einen Nachweis erhalten. Selbsttests können zusätzliche Sicherheit im Alltag geben – etwa bei einem privaten Besuch. Sie werden auch im Rahmen der Testkonzepte der Schulen und Kitas eingesetzt.

Bei positivem Selbsttest gilt zusätzlich:

  • Sich in häusliche Quarantäne begeben
  • Unverzüglich einen Termin zur PCR-Testung vereinbaren (die Anreise muss individuell erfolgen, öffentliche Verkehrsmittel dürfen nicht benutzt werden.)
  • Den positiven Selbsttest melden - am einfachsten per E-Mail an corona-schnelltest.gsr@muenchen.de

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