Zum Beginn des Termins wird ein ausführliches Gespräch geführt, in dem der Grund Ihres Besuches, weitere Beschwerden sowie frühere Erkrankungen, Operationen und Verletzungen besprochen werden. Hierfür können schulmedizinische Berichte, Röntgenbilder und ähnliches zur Vervollständigung der Anamnese helfen, also bringen Sie diese gerne zum Ersttermin mit.

Daraufhin erfolgt eine körperliche Untersuchung, in der ich mit meinen Händen osteopathische Tests durchführe, die mir dabei helfen Haltungsmuster, Spannungen und eingeschränkte Regionen wahrzunehmen. Diese Auffälligkeiten können im gesamten Körper auftreten und sind nicht nur im Umkreis der schmerzenden Region zu suchen.

Aus den von mir gesammelten Informationen ergibt sich dann mein osteopathisches Handeln. Bei der Behandlung wird ein Befreien der festgestellten Einschränkungen und Spannungen anhand von sanften Techniken, wie zum Beispiel einem leichten Druck oder Zug, angestrebt. Die Abläufe können sehr variieren, da sie individuell auf Sie und Ihre Bedürfnisse angepasst werden.

Eine Behandlung dauert in etwa zwischen 50 und 60 Minuten. Bei Kinder können die Termine nach dem Ersttermin etwas kürzer sein.

Nach einer intensiven osteopathischen Behandlung, kann der Körper die nächsten Tage auf die neuen Informationen reagieren, das heißt ein leichten Ziehen oder Müdigkeit können auftreten. Dieser Prozess hilft ihm wieder in sein Gleichgewicht zu finden. Es empfiehlt  sich am Tag der Behandlung keine intensive sportliche Aktivität oder sonstigen Stress für den Körper zu planen.

Die Osteopathie stellt eine Ergänzung zu der Schulmedizin und der Naturheilkunde dar. Ihre Basis besteht aus der genauen Betrachtung der Anatomie, Physiologie und Embryologie.
Der menschliche Körper ist ein komplexes Gefüge aus vielen zusammenarbeitenden Systemen. In der Osteopathie wird ein besonderer Fokus auf die funktionelle Einheit des Körpers gelegt. Das bedeutet, dass jegliche Strukturen (z.B. Muskeln, Bindegewebe, Gelenke und Organe) unseres Körpers zusammenhängen und aufeinander Einfluss nehmen. Einen weiteren zentralen Punkt der Osteopathie stellen die körpereigenen Selbstheilungskräfte dar. Durch die sanfte Mobilsierung von eingeschränkten Regionen, schafft der Osteopath mehr Raum und Bewegung im Körper, wodurch z.B. die Durchblutung, der Abtransport von Schadstoffen und die Immunabwehr, also die körpereigenen Selbstheilungskräfte, aktiviert werden.

Im Laufe unseres Lebens entstehen u.a. durch Unfälle, Fehlhaltungen und Geburtstraumata Belastungen für unseren Körper, die zu Bewegungs- und Funktionseinschränkungen in manchen Regionen führen können. Durch diese Einschränkungen wird unsere Anpassungsfähigkeit auf Umweltfaktoren und tägliche Strapazen reduziert. Es entsteht ein Ungleichgewicht im gesamten Körper und die Einheit der zusammenarbeitenden Systemen ist gestört. Dieses Ungleichgewicht kann zu Schmerzen, verminderter Bewegung und Fehlfunktionen führen. Symptome wie Kopf- und Rückenschmerzen, Verdauungsbeschwerden oder chronische Entzündungen entstehen.

Der Osteopath kann durch sanfte manuelle Tests eingeschränkte Regionen erspüren. Hierbei kann es sich zum Beispiel um angespannte Sehnen, vernarbtes Gewebe, gezerrte Muskeln oder gereizte Organe handeln. Diese Bereiche werden schließlich mit sanften Techniken frei gearbeitet, um die Funktionsfähigkeit wieder herzustellen und um die Durchblutung in dieser Region zu unterstützen. Dadurch kann der Körper zurück zu seinem Gleichgewicht finden.
Hierbei wird besonders auf die Individualität des Einzelnen eingegangen. Jeder Mensch hat eine individuelle Geschichte, die sich in seinem Körper widerspiegelt. Daher ist eine auf die einzelne Person angepasste Behandlung entscheidend für den Heilungsprozess.

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