SCHICKSALSSCHLÄGE MEISTERN

SCHICKSALSSCHLÄGE MEISTERN

Zwölf Wege, wie Sie eine Krise überwinden
Von Sarah Heidi Engel | Stand: 15:41 Uhr | Lesedauer: 10 Minuten
Quelle: Getty Images/Blend Images/Aliaksandr Liulkovich

Rückzug und der Wunsch alleine zu sein gehören zu den ersten Reaktionen auf eine Krise – das ist der falsche Weg.



Er dachte, das würde er nicht überleben: Jens-Uwe Martens hat das Schlimmste
erlebt, was einem Familienvater passieren kann. Der Psychologe erklärt, wie man
einen Schicksalsschlag meistert.

Was würden Sie tun, wenn Sie morgen auf einen Schlag Ihre ganze Familie
verlieren würden?

Jens-Uwe Martens, Psychologe und 77 Jahre alt, hat darauf
eine klare Antwort. „Das würde ich nicht überleben“, sagt er ohne zu zögern. Eine
erwartbare Reaktion – aus Martens Mund klingt sie paradox. Denn er hat genau das schon einmal erlebt. Vor 47 Jahren stürzte seine Familie mit einem Flugzeug ab. Seine Frau und seine beiden kleinen Kinder waren sofort tot. Mit einem Mal stand Martens vor dem Nichts.

Der Psychologe heiratete jung, schnell bekam er mit seiner Frau zwei Kinder. Diesen sei
auf langen Autofahrten immer schlecht geworden, erzählt er. Als die Familie einen Urlaub
in die Schweiz plante, buchte Martens zunächst für seine Frau und die Kinder einen Flug
von München nach St. Moritz. Als er kurz vor Reisebeginn noch einen Platz für sich
reservieren wollte, waren alle Sitze besetzt. Martens nahm das Auto.
Der Familienvater kam vor seiner Frau und den Kindern im Skigebiet an. Er wartete,
dachte erst, der Flug habe Verspätung. Schließlich rief er bei der Fluggesellschaft an. Lange
kam er nicht durch. Irgendwann nahm am anderen Ende der Leitung eine Angestellte ab,
sie hatte erschütternde Nachrichten. Das Flugzeug sei abgestürzt, teilt ihm die Dame mit.
Alle Insassen seien tot. „Ich sank auf dem Boden in mich zusammen wie ein alter
Luftballon“, erinnert sich Martens. „Aber ich wusste sofort, dass es wahr war.“
In den ersten Sekunden spürte er nichts, stattdessen funktionierte er: Er eilte zum
Flughafen, sprach mit den Beamten und forderte, seine Familie noch einmal zu sehen.
Nach und nach kehrten seine Gefühle zurück. Als er seine Familie das letzte Mal sah,
bemerkte er, wie liebevoll sich der Mediziner um seine Frau und die beiden Kinder
gekümmert hatte. „Die drei waren so sorgfältig verbunden, dass ich ihre Verletzungen
nicht sah“, sagt Martens. „Auf einmal spürte ich eine wahnsinnig starke Liebe für diesen
wildfremden Mann.“
Martens kehrte nach München zurück, die Wohnung seiner Familie betrat er nicht mehr.
Er zog bei seiner Schwester ein. Trauer und Verzweiflung quälten ihn. „Natürlich hatte ich
keine Lust mehr zu leben.“ Aber er hatte auch keine Kraft – noch nicht einmal so viel, um
sich umzubringen, sagt er. In den Phasen seiner Trauer rief sich Martens sein
Psychologiestudium in den Sinn. Nach und nach suchte er nach neuen Strategien.
Erfolgreiche und erfolglose Menschen unterscheiden sich auch in ihren Umgang mit
Krisen, sagt er. „Die Erfolgreichen sehen sich als Gestalter ihres Lebens, die Erfolglosen als
Opfer der Umstände.“ Martens wollte Gestalter sein, also ging er sein Leben wieder an.
Heute ist der Psychologe zum zweiten Mal verheiratet, hat vier Kinder und vier
Enkelkinder. Wie nach einem Schicksalsschlag der Weg zurück ins Leben gelingen kann,
bespricht er mit Birgit M. Begus in einem Buch („Das Geheimnis seelischer Kraft. Wie Sie
durch Resilienz Schicksalsschläge und Krisen überwinden“). Beide sind krisenerprobt.
Begus’ Sohn verstarb früh.
Von ihren eigenen Erfahrungen geprägt, haben der Psychologe und die Soziologin Birgit M. Begus zwölf
Wege definiert, mit denen Krisen überstanden werden können. In der Psychologie
beschreibt die Resilienz die innere Widerstandskraft, die Fähigkeit eines Menschen,
Schicksalsschläge zu meistern.

1. Erkennen Sie die Realität
Nur wer sich die Situation bewusst macht, kann sinnvolle Entscheidungen für die Zukunft
treffen. Nach einem Schicksalsschlag gilt es, den aktuellen Stand mithilfe von Familie,
Freunden oder Fachleuten nüchtern zu analysieren und anschließend zu bewerten. Daraus
können Schritte entwickelt und anschließend Maßnahmen angegangen werden. Jens-Uwe
Martens glaubte, nach dem Tod seiner Familie nicht mehr glücklich werden zu können.
Doch irgendwann ging der junge Witwer die Situation pragmatisch an. „Ich rechnete mir
aus, wie viele Frauen in meinem Alter in ein paar Jahren noch auf dem Markt sein würden,
um eine neue Familie zu gründen“, erzählt der Psychologe. „Es klingt albern, aber ich kam
zu dem Schluss, dass es da draußen mindestens 100 Frauen gab, die zu mir passen sollten.“
Die Frau, mit der er heute vier Kinder hat und die er zehn Jahre nach dem Unfall seiner
Familie geheiratet hat, entsprach natürlich kaum seinen damaligen Vorstellungen, sagt der
Psychologe und lacht. Trotzdem habe ihm das Rechenbeispiel Jahre zuvor Kraft gegeben.

2. Holen Sie das Bestmögliche aus Ihrem Schicksal heraus
Wie konnte mir das nur passieren? Warum habe gerade ich das verdient? Nach einem
Schicksalsschlag verstricken sich Gedanken oft in diesem Automatismus. Dabei hat die
innere Einstellung viel Macht über den Menschen. „Diese Gedankenspiele führen zu
nichts“, sagt Martens. „Anstatt nach dem Warum sollten Sie nach dem Wozu fragen.“
Zunächst klinge das irrational, doch es sei hilfreich, findet der Psychologe. So wird das
Schicksal zu einer Aufgabe, die es zu meistern gilt. Der Weg sei hart, wie das Erklimmen
eines Berges, sagt Martens, aber er lohnt sich. Denn wer den Gipfel erreicht hat und die
Schönheit des Tals sieht, erkennt, wozu die Anstrengung nötig war.

3. Verdrängen Sie Ihre Gefühle – aber mit Bedacht
Manche Situationen sind so akut, dass der Mensch nur noch funktioniert. Er spaltet
Emotionen und Ratio voneinander ab. Das Verdrängen seiner Gefühle hat auch Martens
nach dem Tod seiner Familie erlebt. Während er arbeitete, ließ er sich seine Emotionen
nicht anmerken. Er fokussierte sich auf seine Aufgaben, sprach selten über seinen
Schicksalsschlag. Dem Psychologen half es phasenweise, doch er empfiehlt, diesen Faktor
nur zeitlich begrenzt und nicht dogmatisch anzuwenden. „In dieser Strategie liegt eine
große Gefahr. Niemand sollte seine Gefühle zu lange verdrängen, sonst kann es schnell in
einer psychischen Erkrankung enden.“

4. Wer sind Sie, und was können Sie aus der Krise lernen?
Ein Schicksalsschlag stellt das Leben auf den Kopf. Martens empfiehlt, das Durcheinander
als Chance zu nutzen, sich selbst neu kennenzulernen: „Fragen Sie sich, wer ist der
Mensch, der nun in ein neues Leben startet?“ Dabei gilt es, sich selbst kritisch zu
reflektieren. Denn die Gefahr, ein falsches Bild von sich zu kreieren, sei in dieser
Ausnahmesituation besonders groß, warnt der Psychologe, der auch als Coach tätig ist.
Auch in diesem Punkt helfen Gespräche mit Freunden und Familie, Ordnung in das
seelische Chaos zu bringen.

5. Werden Sie wieder glücklich
Der Tod eines geliebten Menschen, die Diagnose einer lebensbedrohlichen Krankheit oder
der Verlust einer langjährigen Arbeitsstelle – Trauer und Verzweiflung begleiten
Betroffene wie eine schwarze Wolke. Immer wieder holt die Krise sie ein – selbst wenn
ihre Situation nach einiger Zeit in den Hintergrund rückt und sie für kurze Zeit vergessen,
was ihnen zugestoßen ist. Auch die äußere Umgebung erwarte, dass Menschen nach einem
Schicksalsschlag vom fröhlichen in den traurigen Modus wechseln, weiß Martens aus
Erfahrung.
Zur Verzweiflung mischt sich dann ein schlechtes Gewissen, wenn man nach vielen
Monaten einmal wieder fröhlich sein möchte, und es drängt sich der Gedanke auf: Ich darf
doch nicht glücklich sein. Für den Psychologen ist das der falsche Weg. „Wir müssen uns
erlauben, glücklich zu sein. Tanzen und lachen trotz Krise ist nichts Unmoralisches. Tun
Sie das, was Ihnen guttut.“

6. Gehen Sie raus, und sprechen Sie mit anderen
Rückzug und der Wunsch, allein zu sein, gehören zu den ersten Reaktionen auf eine Krise.
Dabei sind Gespräche mit Vertrauten besonders in diesen Situationen die beste Erste-
Hilfe-Maßnahme. „Der Mensch ist ein soziales Wesen und braucht den Kontakt“, weiß
Martens. „Suchen Sie sich jemanden, dem Sie Ihre intimen Gedanken erzählen können,
und vergießen Sie dabei auch Tränen, wenn Ihnen danach ist. Denn Freunde sind das
größte Gut.“

7. Verzeihen Sie
Wer verzeiht, findet aus der Opferrolle heraus. Doch dieser Schritt beginnt nicht im
Umgang mit anderen, sondern zunächst bei jedem selbst. Martens empfiehlt Menschen,
weniger streng mit sich selbst zu sein und die eigenen Urteile zu überdenken. Wer mit sich
selbst im Reinen ist, kann auch versuchen, den anderen zu verstehen. Und vom
Verständnis für andere ist der nächste Schritt zur Vergebung nicht weit. Verzeihen gilt als
wichtiger Faktor, um das Vergangene abzustreifen und den Blick Richtung Zukunft zu
richten. „Beschäftigen Sie sich mit anderen Menschen, denen Verstehen und Verzeihen
gelang“, rät der Psychologe.
Als sein Lieblingsbeispiel nennt er Nelson Mandela, der wegen seines Kampfs gegen die
Apartheid 27 Jahre im Gefängnis verbrachte. Über seine Zeit hinter Gittern sagte der
ehemalige südafrikanische Präsident später, dass er viel Zeit zum Nachdenken gehabt
habe. Daraus schließt Martens, dass sich der Widerstandskämpfer lange mit seinen
Peinigern und deren Motivation auseinandersetzte und so die Kraft fand, zu verzeihen.

8. Trauern kostet Sie Kraft
Wer eine Krise durchlebt, darf trauern und seinen Schmerz ausleben. Denn die
Auseinandersetzung mit dem Unglück unterstützt den Prozess des Verarbeitens. „Aber
Trauern ist Arbeit“, sagt Martens. „Das kann niemand nebenbei angehen.“ Wem es schwer
fällt, die eigenen Gefühle in Worte zu fassen, kann sich schriftlich oder künstlerisch mit
ihnen beschäftigen: Führen Sie ein Tagebuch, schreiben Sie Briefe oder bringen Sie ihre
Gedanken malerisch zu Papier.
Martens empfiehlt zudem einen Ort der Trauer. Auch 47 Jahre nach dem Flugzeugabsturz
besucht er noch regelmäßig das Grab seiner Familie. „Das Grab war und ist noch heute für
mich ein Trost spendender Ort. Hier konnte ich meine Gefühle zulassen.“ Er empfindet
Trauer als eine Art Meditation. Es sei wichtig, sie zuzulassen, nur darin verlieren dürfe
man sich nicht.

9. Was ist Ihr Ziel?
Wer eine Aufgabe hat und ein Ziel erreichen möchte, blickt in die Zukunft. Martens sieht
Ziele als Selbstmotivation, ihre Visionen können uns helfen, Krisen zu überwinden. Für
den Psychologen gilt Stephen Hawking als Genie in dieser Disziplin der Resilienz. In
jungen Jahren stellten Ärzte bei ihm die Nervenkrankheit ALS (amyotrophe
Lateralsklerose) fest. Er ließ die Krankheit und seinen Körper zur Nebensache werden,
indem er sich ganz auf seinen Wunsch konzentrierte, die Entstehung des Universums zu
erforschen.

10. Halten Sie sich fit
Sport stärkt nicht nur Muskeln und körperliche Ausdauer, sondern auch unseren Geist.
Martens rät dazu, sportliche Ambitionen zu verfolgen und auf eine gesunde Ernährung zu
achten, um den Körper fit zu halten und dem Alltag mehr Struktur zu geben und daraus
mental Kraft zu ziehen. „Auch ein Fitnessziel lässt uns in die Zukunft blicken, gibt uns
Halt und stärkt unser Bewusstsein.“

11. Sehen Sie einen Sinn
Wer davon überzeugt ist, dass sein Leben einen Sinn hat, bewältigt Schicksalsschläge
besser. „Jeder kann einen Sinn entdecken“, sagt Martens voller Überzeugung. Sei es in der
Familie, der Partnerschaft oder im Beruf – für eine Aufgabe entwickele der Mensch Kraft,
während sie zugleich eine tröstende Wirkung in der Krise habe.

12. Vertrauen Sie auf ein höheres Wesen
Die einen empfinden es als Humbug, anderen spendet der Glaube Kraft: Religion kann in
Krisenzeiten Ressource und Hemmnis zugleich sein. So ist wahrscheinlich kein
Resilienzfaktor von Martens und seiner Kollegin Begus umstrittener als dieser. Doch
Schicksale einzelner Menschen zeigten in der Vergangenheit, dass sie der Glaube
entlastete und ihnen Geborgenheit spendete. Für Martens muss es nicht nur die Religion
sein, an der dieser Resilienzfaktor festgemacht wird. „Glauben Sie an ein Wunder“, sagt
der Psychologe. Wichtig sei, dass Betroffene diesen Faktor nutzen, um ihren Horizont zu
erweitern, über höhere Gewalten zu philosophieren und so einen neuen Sinn zu
entdecken.

Dogmatisch sollten Betroffene übrigens keinen dieser Faktoren anwenden, sagt Martens.
Gemeinsam mit seiner Kollegin habe er die zwölf Punkte nach ihren eigenen Erfahrungen
entwickelt. Als Stütze sollen sie in Krisen Orientierung geben und zeigen, dass der Mensch
an dem, was das Schicksal ihm aufbürdet, wachsen kann. So, wie es ihm gelungen ist.
Gemeinsam mit Birgit M. Begus hat Jens-Uwe Martens das Buch „Das Geheimnis
seelischer Kraft. Wie Sie durch Resilienz Schicksalsschläge und Krisen überwinden“
geschrieben. Erschienen bei Kohlhammer.

Bücher als Lebensberater -
ideal auch als Geschenk

 

Jens Uwe Martens hat eine Reihe von Büchern geschrieben, die tolle Geschichten und Erlebnisse mit
Menschen beinhalten, die psychologische Probleme hatten.
Seine Frau sagte erst kürzlich bei einer Buch-Vorstellung: "Ich bin der größte Kritiker meines Mannes, aber Jens Uwe versteht es, bei allen psychologischen Problemen nicht nur Lösungen aufzuzeigen, sondern einem konkrete "Werkzeuge" in die Hand zu geben, wie man diese für sich lösen kann."

 

Neues Buch von Jens Uwe Martens

 

2016 "Das Geheimnis seelischer Kraft -
Wie Sie durch Resilienz
Schicksalsschläge und Krisen überwinden"


(Co-Autorin Birgit M. Begus) - 
Verlag Kohlhammer, Stuttgart

Beratung und Coaching München

Beratung und Coaching München - auch Einzelcoaching

Oft ist allein das Gespräch mit einem erfahrenen Coach, der zuhören kann und der hinsichtlich der Unternehmung keine eigenen Interessen verfolgt, sehr hilfreich und bringt die entscheidenden Ideen.

Jes Uwe Martens schöpft aus einem großen Fundus, hat sehr viel Erfahrung und gibt Ihnen konkrete HIlfestellung.

Seminarleiter und Coach München

Seminarleiter München 

Persönlichkeitsentwicklung, Motivation bzw. Selbstmotivation, Bewältigung von Lebenskrisen, Entwicklung optimaler Einstellungen

Hilfe zur Selbsthilfe

Die Philosophie meines Coachings und meiner Trainings: Hilfe zur Selbsthilfe

Erfolgreiche Menschen wissen, dass sie Gestalter ihres Lebens sind, erfolglose Menschen sind der Überzeugung, dass sie Opfer des Schicksals sind. Eine Veränderung von solchen grundlegenden Lebenskonzepten kann nur dann nachhaltig geschehen, wenn die Betroffenen aus eigener Einsicht entsprechende Entschlüsse fassen. 

Meine Erfahrung hat bestätigt, dass jeder sein Potential für sein individuelles, einzigartiges Ich und für die erfolgreiche Entwicklung zu dieser Persönlichkeit in sich trägt. Als Coach oder Seminarleiter halte ich daher meine Lösungsideen zurück und bemühe mich geduldig darum, dass der Seminarteilnehmer oder Coachee für sich selbst die entsprechenden Ideen findet.  

Auf diese Weise gebe ich den Klienten (z.  B. indem ich ihnen inspirierende Geschichten erzähle) die Chance,  ihre Lösungen selbst zu entdecken und das aus zwei Gründen: Zum einen ist nur eine selbst entwickelte Lösungsidee für den Klienten mit der Kraft verbunden, die er für die Umsetzung braucht. Zum anderen weiß der Klient letztlich immer am besten, was in der momentanen Situation für ihn persönlich passt, auch wenn man sich als Coach noch so sehr in ihn hineingefühlt hat.

Coach und Autor mit viel Erfahrung

Coach und Autor München

Ich habe mein Leben mit der Entwicklung von Konzepten verbracht, die das Ziel hatten, kleinere und größere Gruppen (bis zu mehreren hundert Personen) in einer Weise zu qualifizieren, dass sie ihren Job erfolgreicher ausüben können.  Die Evaluation dieser Maßnahmen hat gezeigt, in welchem Ausmaß das funktionieren kann. Der Schwerpunkt meiner Erfahrungen liegt im Vertrieb. Die meisten Lehrsysteme haben wir für die Branchen Finanzdienstleistung und Handel entwickelt.

Netzwerke als Ressource

Es gibt keinen Weg zum Glück, Glücklichsein ist der Weg.

Es gibt keinen Weg zum Glück, Glücklichsein ist der Weg.

Ich habe vieles auf dem Weg gelernt, u. a. dass "Glücklichsein" kein Ziel ist, das man erreicht, wie den Hafen auf der Reise durch das Meer, sondern dass es der Weg selbst ist, den man positiv, angenehm, erbaulich - kurz gesagt:

glücklich - gestalten kann, oder den man erleiden muss.

 

"Es gibt keinen Weg zum Glück, Glücklichsein ist der Weg." (Buddha)

 
am 2. April 2009
Um es vorweg zu nehmen, es gibt drei Gründe für mich, das Buch "Einstellungen erkennen" von Martens immer wieder in die Hand zu nehmen, darin zu lesen und es aus voller Überzeugung weiter zu empfehlen:
1. Ein Autor, dem es wie kaum einem anderen gelingt, Selbsterlebtes, Geschichten und fachpsychologische Theorien anschaulich mit einander zu verknüpfen.
2.Kurze und lebendig beschriebene Kapitel und
3.Ein Thema, das an Relevanz für die eigene Entwicklung ganz weit oben auf der Agenda der Menschwerdung steht.
An vielen konkreten Beispielen stellt Martens die Macht der Einstellungen dar und beschreibt, wie sie Wahrnehmung und Verhalten von Menschen bestimmen. Er bleibt aber nicht bei der Beschreibung von Auswirkungen stehen, sondern zeigt mit vielen selbst erlebten Geschichten und Fallbeispielen, wie Einstellungen verändert und zur Gestaltung des Lebens genutzt werden können. Er legt damit ein Praxisbuch vor, mit dem ein gewiss abenteuerlicher, aber auch spannender und Nutzen stiftender Weg zur persönlichen Entwicklung eingeschlagen werden kann. Ich meine ein unentbehrliches Buch für alle, die sich selbts verändern oder anderen dabei helfen möchten."

Dem Autor ist es anzumerken, dass er sich schon lange – wahrscheinlich fast sein ganzes Leben lang – mit der Frage des Glückes bzw. des gelingenden Lebens beschäftigt. Schon sein frühes Werk „Im Herzen kennen wir das Zögern: Der kleine Prinz als Begleiter durch das Leben“ hatte mir außerordentlich gut gefallen.

Was das „Glück in Psychologie, Philosophie und im Alltag“ so lesenswert macht, ist seine gelungene Mischung aus wissenschaftlich exakter Aufarbeitung und Illustration durch Anekdoten, Geschichten und Metaphern. Damit erreicht Jens-Uwe Martens sowohl den/die kognitiv orientierte/en Leser/in als auch diejenigen, die sich Sachverhalte anhand einer Geschichte leichter erschließen können. Mir sind v.a. die Erzählungen „hängen geblieben“.

 

 
am 30. März 2004
Ich finde, die Autoren des Buches "Die Kunst der Selbstmotivierung" haben der Zunft der Berater und Coaches einen grossen Dienst erwiesen, indem sie eine Menge Licht in das wichtige, aber schwierige Kapitel der Motivation hineingebracht haben. Ihre Analyse geht sehr gut in die Tiefe der Mikro-Prozesse bei der Motivation hinein und kann damit zu einem wertvollen Instrument zur Selbstfindung und zur besseren Beratung werden. Insbesondere finde ich gut, dass es nicht beim „positiven Denken" geblieben ist, das man bei vielen Erfolgsautoren finden kann, das aber eigentlich ziemlich kontraproduktiv ist.
Ich denke, dass das Grundmodell einfach genug ist, um wirklich
verstanden zu werden, dass es viele praktische Verhaltensbeschreibungen gibt, an denen man sich orientieren kann und dass das Buch auch genügend spannendes Hintergrundmaterial der tieferen psychologischen Prozesse
bietet.

 

Jens-Uwe Martens der Buchautor

Jens-Uwe Martens der Buchautor: Die wichtigsten Veröffentlichungen der letzten Jahre:

  • 1998: "Verhalten und Einstellungen ändern" (vierte überarbeitete und wesentlich erweiterte Auflage) Windmühle Verlag Hamburg

  • 1998 "Mit dem Herzen suchen – 'Der kleine Prinz von Saint-Exupery als Wegweiser durchs Leben", DuMont Buchverlag Köln

  • 2009 gemeinsam mit Prof. Dr. Julius Kuhl "Die Kunst der Selbstmotivierung. Neue Erkenntnisse der Motivationsforschung praktisch nutzen" (dritte wesentlich überarbeitete Auflage) Kohlhammer-Verlag Stuttgart

  • 2009 "Einstellungen erkennen, beeinflussen und nachhaltig verändern. Von der Kunst, das Leben aktiv zu gestalten." Kohlhammer-Verlag Stuttgart

  • 2010 „Schatzkiste für graue Tage. Wie man zum Gestalter seines eigenen Lebens wird“ BUCH&media Verlag München (vergriffen)
  • 2012 "Praxis der Selbstmotivierung. Wie man erreichen kann, was man sich vornimmt." Kohlhammer-Verlag, Stuttgart

  • 2012 "Im Herzen kennen wir das Zögern. Der Kleine Prinz als Begleiter durchs Leben." Verlag Karl Rauch, Düsseldorf

  • 2014 "Glück in Psychologie, Philosophie und im Alltag" Kohlhammer-Verlag, Stuttgart

  • 2014 "Gespräche mit Ute oder Umgang mit den Dämonen des Lebens - Autobiographische Notizen des Autor" München

  • 2016 "Das Geheimnis seelischer Kraft - Wie Sie durch Resilienz Schicksalsschläge und Krisen überwinden" (Co-Autorin Birgit M. Begus) - Verlag Kohlhammer, Stuttgart

Familie als Lebensmittelpunkt

Wer in sich hineinhorcht, wird sein ihm aufgegebenes Lebens-Programm erkennen und man ist gut beraten, wenn man sich entscheidet danach zu leben.

Jens-Uwe Martens der Buchautor

Deutschland - Bayern - München

Verhalten und Einstellungen ändern
Mit dem Herzen suchen
Der kleine Prinz von Saint-Exupery als Wegweiser durchs Leben
Die Kunst der Selbstmotivierung
Einstellungen erkennen, beeinflussen und nachhaltig verändern
Das Leben aktiv gestalten
Schatzkiste für graue Tage
Wie man zum Gestalter seines eigenen Lebens wird
Praxis der Selbstmotivierung
Wie man erreichen kann, was man sich vornimmt
Im Herzen kennen wir das Zögern
Der Kleine Prinz als Begleiter durchs Leben
Glück in Psychologie, Philosophie und im Alltag
Umgang mit den Dämonen des Lebens
Das Geheimnis seelischer Kraft
Wie Sie durch Resilienz Schicksalsschläge und Krisen überwinden
Buch Einstellungen
Buch Wegweiser durch das Leben
Buch Sein Leben gestalten
Buch Selbstmotivation
Buch Durch Resilienz Schicksalsschläge überwinden

mehr Infos zu Jens Uwe Martens Autor & Coach

Autor & Coach als Lebensberater

Bewertungen zu Jens Uwe Martens Autor & Coach

0
Derzeit keine Bewertungen vorhanden