Kroatischer Stürmerstar wechselt zum FC Bayern

Ivan Perisic kommt zum FC Bayern, Foto: FCB
Foto: FCB Ivan Perišić (Mitte) mit Hasan Salihamidzic (li.) und Karl-Heinz Rummenigge bei seiner Vorstellung.

Ivan Perišić kommt auf Leihbasis von Inter Mailand

(13.8.2019) Verstärkung für die Bayern-Offensive: Ivan Perišić wechselt mit sofortiger Wirkung von Inter Mailand vorerst auf Leihbasis an die Isar. Der Transfer dürfte vor allem mit der Verletzung des eigentlichen Wunschspielers zusammenhängen.

Kein Unbekannter in der Bundesliga

Es hatte sich in den letzten Tagen bereits abgezeichnet, jetzt ist es offiziell: Ivan Perišić wird in der neuen Saison den Angriff des FC Bayern verstärken. Der Kroate kommt zunächst auf Leihbasis zum FC Bayern, sein Vertrag läuft ein Jahr. Danach haben die Münchner eine Kaufoption, sollte sich der 30-Jährige beim Rekordmeister bewähren.

„Ivan wird uns mit seiner langjährigen Erfahrung auf internationalem Top-Niveau sofort weiterhelfen“, so Sportdirektor Hasan Salihamidžić, „er ist technisch stark und in der Offensive flexibel einsetzbar. Ich bin mir sicher, dass Ivan sich schnell integrieren wird, da er die Bundesliga und auch unseren Trainer Niko Kovac bereits gut kennt.“

Wechsel von Sané und Werner in der Schwebe

Tatsächlich ist Perišić kein Unbekannter in Deutschlands höchster Spielklasse, er kickte für den VfL Wolfsburg und Borussia Dortmund – mit dem bayerischen Erzrivalen schnappte er den Münchnern zweimal die Meisterschale weg. „Ich freue mich sehr, zurück in Deutschland zu sein. Der FC Bayern ist einer der größten Klubs in Europa. Wir wollen nicht nur in der Bundesliga und im DFB-Pokal, sondern auch in der Champions League angreifen“, sagte Perišić mit dem bereits typischen „Mia san mia“-Selbstverständnis.

Ursprünglich war ja Leroy Sané der Wunschspieler der Bayern, doch der Flügelflitzer von Manchester City hat sich kürzlich eine schwere Knieverletzung zugezogen, weshalb die Transferbemühungen des FCB ins Stocken geraten waren. Ein Wechsel von Timo Werner von RB Leipzig wurde zuletzt ebenfalls immer wieder ins Spiel gebracht, doch auch hier konnten die Münchner keinen Vollzug melden.

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