Wiesnbierprobe der Münchner Brauereien: Das Oktoberfestbier ist da

Die 6 Wiesnbiere, Foto: Anette Göttlicher
Foto: Anette Göttlicher

Braumeister stellen ihr Wiesnbier auf dem Nockherberg vor

(17.9.2021) Auch wenn die Wiesn 2021 nicht stattfindet, das originale Oktoberfestbier gibt's auch heuer wieder: Die sechs Brauereien haben auf dem Nockherberg ihr Wiesnbier vorgestellt. So schmeckt das traditionelle Bier zum Oktoberfest.

Wiesnbier der sechs Münchner Brauereien verkostet

Wiesnbier, Foto: Anette Göttlicher
Foto: Anette Göttlicher

Goldgelb, süffig und vollmundig — so soll das Oktoberfestbier schmecken und doch soll natürlich jedes Bier seinen eigenen Charakter haben. Jedes Jahr eine Herausforderung für die Braumeister der sechs Münchner Brauereien, die das Oktoberfest versorgen dürfen.

Bei der traditionellen Wiesnbierprobe, diesmal auf dem Nockherberg, haben die Braukünstler am 16. September ihr Festbier der Saison vorgestellt, auch wenn es leider kein Fest auf der Theresienwiese gibt. Mit kräftiger Unterstützung der Sommelière und Ex-Bierkönigin Marlene Speck konnten die Gäste aus Gastronomie, Politik und Wiesn-Familie auf Einladung des Vereins der Münchner Brauereien kosten und analysieren! Wie immer war es ein fairer Wettbewerb, der nicht so ganz ernst genommen wurde, schließlich ist allen die Liebe zum Wiesnbier gemeinsam.

Oktoberfestbier: Geschützte Marke nach dem Münchner Reinheitsgebot

Die Braumeister der 6 Münchner Oktoberfest-Brauereien, Foto: Anette Göttlicher
Foto: Anette Göttlicher

Die Braumeister Andreas Brunner (Augustiner), Rainer Kansy (Hacker-Pschorr), Rolf Dummert (Hofbräu), Bernd Kräußel (Löwenbräu), Christian Dahncke (Paulaner) und Harald Stückle (Spaten) präsentierten dem Publikum ihre Kreationen und hoben die Eigenheiten ihrer süffigen Biere hervor. Sie hatten die Aufgabe, das Oktoberfestbier streng nach den Vorgaben herzustellen und doch ein typisches, eigenständiges Bier zu brauen.

Wie jedes Jahr ist es ihnen gelungen. Die Gäste fanden zwar geschmackliche und sichtbare Unterschiede zwischen den sechs Bieren, die Qualität überzeugte aber bei allen.

Das Oktoberfestbier ist gesetzlich geschützt, muss dem Münchner Reinheitsgebot von 1487 folgen, das Wasser darf allein aus Münchner Tiefbrunnen geschöpft und das Bier nur auf Münchner Boden gebraut werden. Und doch sind es verschiedenen Biere geworden, die demnächst von allen probiert werden können, zum Beispiel bei der Münchner WirtshausWiesn!

Auf geht's zur WirtshausWiesn – alle Infos hier >>

 

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